Startschuss für Bürgerradweg fällt am 25. Juli

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Nicht mehr nur am Rand durch einen Strich abgetrennt, sondern bald auf eigener Trasse daneben wird der Radweg verlaufen.

Valbert - Am 25. Juli wird die Firma Straßen- und Tiefbau aus Kirchhundem mit dem Bau des Bürgerradweges zwischen Hösinghausen und Valbert beginnen.

Verglichen mit dem Zeitraum, der seit der Grundsatzentscheidung im März 2013 bis jetzt vergangen ist, wird die Bauzeit kurz ausfallen. Denn nach gut drei Monaten soll der kombinierte Rad- und Gehweg nutzbar sein.

Die Initialzündung zum kombinierten Rad- und Gehweg entlang der L 539 ging damals von Ralf Conrady aus. Gemeinsam mit weiteren Aktiven aus Hösinghausen und Valbert sammelte er mehr als 500 Unterschriften von Befürwortern des Wegebaus und überreichte diese dem Fachausschuss der Stadt. Dessen Mitglieder und eine breite Mehrheit des Rates schlossen sich der Meinung an, so dass im vergangenen und in diesem Jahr die Mittel für die Realisierung des Projektes bereitgestellt wurden.

Umfangreiche Planungen, unter anderem auch wegen wasser- und naturschutzrechtlicher Belange, waren für die Umsetzung der Maßnahme nötig. Ebenso musste in Teilbereichen Grunderwerb vorgenommen werden (die MZ berichtete). Letztlich konnte ein „Paket“ geschnürt werden, bei dem das Land die Baukosten übernimmt und die Stadt sich mit den anfallenden Ingenieurkosten für die Planung und die Bauleitung einbringt.

Insgesamt rund 390 000 Euro beträgt das Volumen des Auftrages an die Firma Straßen- und Tiefbau, das von der Stadt vorfinanziert und nach Beendigung der Arbeiten durch den Landesbetrieb Straßen erstattet wird. Die Höhe der „restlichen Kosten“ betragen circa 57 000 Euro.

Obwohl auf den ersten Blick nicht zu vermuten, steht eine Anfang August startende und ebenfalls von der Firma Straßen- und Tiefbau ausgeführte Kanalbaumaßnahme in Valbert im Zusammenhang mit dem Bürgerradweg. Dort soll aus hydraulischen Gründen der vorhandene Kanal in der Haaner Straße zwischen den Einmündungen „An der Kirche“ und „Heidehang“ vergrößert werden. 194 000 Euro wird die Stadt entsprechend der Veranschlagung im Bauprogramm 2016 investieren.

Der bei den Tiefbauarbeiten anfallende, zum Teil felsige Bodenaushub kann nach Einschätzung der Fachleute zum Auffüllen der Gehwegtrasse gut genutzt werden.

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