Die Hupendo-School lebt

Einblicke in den Alltag an der Hupendo-School, die seit 14 Jahren mit Unterstützung zahlreicher Menschen aus dem Volmetal aufrecht erhalten werden kann und den ärmsten Kindern von Nairobi eine Ausbildung bietet.

Meinerzhagen - Sie waren die Gesichter des Projekts: Karin und Fritz Nicolay setzten sich seit dem Jahr 2002 massiv für den Aufbau und den Betrieb der Hupendo-School in einem Armenviertel in Nairobi (Kenia) ein – die MZ berichtete mehrfach.

Doch auch nach dem Umzug der Nicolays von Meinerzhagen nach Teneriffa lebt das Projekt weiter.

Nicht zuletzt Dank der Halveranerin Elke Schmidt und des Meinerzhagener Unternehmers Peter Sudermann kann die wichtige Arbeit der Schule in direkter Nachbarschaft zum Slum weiterhin geleistet werden. „Leicht ist das nicht“, sagt Peter Sudermann, „natürlich brauchen wir stets weiterhin Unterstützung, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.“ In diesem Zusammenhang dankt er allen Spendern, die etwa dazu beitrugen, die Schulverpflegung zu finanzieren: Allein dafür fallen jährlich immerhin 21 000 Euro an. Hinzu kommen die Kosten für Schulbücher oder natürlich die Gehälter für die etwa 20 Lehrer. „Das Schulgeld in Höhe von 2 Euro pro Monat können viele unserer Schüler einfach nicht bezahlen – schließlich werden an der Hupendo-School auch viele Weisenkinder unterrichtet“, informiert Peter Sudermann. Die Verkäufe von Kunstgegenständen auf unterschiedlichen Märkten allein reicht dafür nicht aus.

Durch das Spendenaufkommen konnte allerdings nicht nur erreicht werden, dass den 570 Schülern mittlerweile 18 Toiletten zur Verfügung stehen, sondern außerdem immer wieder notwendige Reparaturen durchgeführt werden können. „Wenn es etwa stark regnet und Wasserschäden instand gesetzt werden müssen“, erklärt Sudermann die Bedingungen, unter denen an der Hupendo-School gearbeitet wird.

Sein Engagement, das vor sechs Jahren begann, liegt zum einen im Projekt selbst, zum anderen aber an der Art der Finanzierung begründet – damit wirbt er auch für neue Spender. „Hier geht jeder Euro dorthin, wo er gebraucht wird!“, betont der Meinerzhagener Unternehmer. Das heißt etwa auch, dass die Helfer die Kosten für die jährlichen Reisen nach Nairobi aus eigener Tasche bezahlen. Wie im kommenden Oktober erneut – dann übrigens noch einmal mit dem Ehepaar Nicolay.

Das Helfer-Team freut sich über Spenden auf folgendes Konto der Steyler Mission: IBAN DE77 38 6215 0000 0001 1009 BIC GENODED1STB Verwendungszweck: Projekt-PRJ 00004 Hupendo-School. Infos unter p.sudermann@sudermann24.de

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