Arbeiten am Schulzentrum Rothenstein mit hoher Frequenz

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Optische und akustische Signale bei einem Einbruchsversuch, aber auch schulische Durchsagen für den Alltagsbetrieb und Notfälle – all diese Funktionen beherrscht dieses „technische Trio“.

Meinerzhagen - „Wir haben die Ferienzeit traditionell genutzt, um in den Schulen grundlegende Arbeiten durchzuführen. Da reicht die Palette vom Fliesenlegen, dem Austausch von Deckenverkleidungen und Beleuchtungskörpern bis zum Einbau einer kompletten Heizungsanlage“, so Frank Markus, Leiter des städtischen Gebäudemanagements.

Wer im Übrigen für die Aussage des Gebäudemanagers einen optischen Beleg braucht, kann sich diesen derzeit problemlos beschaffen. Denn ein kurzer Blick auf die im Moment noch ungenutzten Schulhofflächen des Schulzentrums Rothenstein und die dort abgestellten Fahrzeuge zeigte es am vergangenen Mittwoch deutlich: Hier sind Handwerker beschäftigt. Elektriker, Fliesenleger, Installateure und Heizungsbauer, aber auch Fachleute für eektroakustische Anlagen arbeiten die von der Stadt vergebenen Aufträge ab.

Zu denen zählt die Erneuerung der Heizungsanlage im Hausmeistergebäude des Schulzentrums ebenso wie die Montage von weiteren „Mosquitos“ (Ultraschall-Störgeräuschesender) als Schutz vor Vandalismus. Insgesamt sind auf dem gesamten Gelände am Rothenstein jetzt zehn „Mosquitos“ eingeplant.

Das Wirkprinzip der Geräte liegt in der Art des ausgegebenen Tons, der insbesondere von Jugendlichen als sehr unangenehm empfunden wird und diese dazu veranlassen soll, die unmittelbare Umgebung beziehungsweise den Beschallungsbereich zu meiden. 2015 wurden auf dem Schulgelände Rothenstein bereits zur Erprobung zwei Geräte installiert. Die von der Verwaltung daraus gezogene Bilanz: Die Wirkungsweise hat sich bestätigt und in den eingesetzten Bereichen den gewünschten Erfolg erbracht.

Rund 15.000 Euro sind im Bauprogramm für diese Maßnahme am Schulzentrum veranschlagt. Einbezogen sind die Bereiche um die Realschule, die Sekundarschule und die Dreifach-Turnhalle, die Grundschule Kohlberg sowie die Grundschule Rothenstein. Letztere, obwohl dort der Schulbetrieb nach einem Beschluss des Schulausschusses aus dem Mai dieses Jahres zum 31. Juli 2017 wegen zu geringer Anmeldezahlen auslaufen soll. Die dadurch frei werdenden Räume sollen im Anschluss durch die Sekundarschule genutzt werden, für die wachsende Schülerzahlen prognostiziert sind.

Neben den Arbeiten an und in bereits vorhandenen Gebäuden wurde in den letzten Tagen ein Streifenfundament für ein neues, wenn auch kleines angelegt: Auf dem Fundament soll in Kürze eine Fertiggarage aufgestellt und dann als zusätzlicher Abstellraum genutzt werden. Diese steht, wie zwei weitere, derzeit noch neben dem Gebäude Volmestraße 32, welches noch in diesem Jahr abgerissen wird. Der konkrete Startpunkt für die Erweiterung und den teilweisen Neubau des Lehrerparkplatzes an der Buswendeschleife am Schulzentrum steht indes noch nicht fest.

Durch die Ausweitung der Sekundarschule werden in Zukunft für zusätzliche Lehrkräfte mehr Fahrzeug-Stellflächen benötigt. Die Verwaltung beabsichtigt daher, die vorhandene Garage abzureißen und diese Fläche zusammen mit weiteren Grünflächen zu Parkplätzen umzufunktionieren. Ebenso ist für das Jahr 2019 die Sanierung der schon bestehenden Parkplatzfläche vorgesehen.

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