JZM-Sommerfest: Kuchen und Kletterwand

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Gruppenbild mit den Veranstaltern von Jugendzentrum und „Harlekin Brotherhood“.

Meinerzhagen - Die Sonne schien pünktlich zum Beginn des Sommerfestes an und im Jugendzentrum am Schulplatz. „Besser geht es nicht“, freuten sich dann auch die „Harlekin Brotherhood“ und das Team des Jugendzentrums, die bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit einer Veranstaltung dieser Art „für unsere Stadt“ an den Start gingen.

Und da wurde am Sonntag einiges geboten. Während im Erdgeschoss die Band „Broccoli Jelly“ aus Bochum für einen guten Sound sorgte, wurde eine Etage höher die dreijährige Leonie unter den gespannten Augen ihrer Eltern vom Kosmetikinstitut „Spürbar“ in eine kleine Eisprinzessin verwandelt. Ein kleiner Knirps ließ vor Begeisterung über sein neues Glitzertattoo sogar einen Freudenschrei los. „Es ist einfach schön hier“, sagten die Eltern der angehenden Eisprinzessin. Gleich nebenan wurde gebastelt, was das Zeug hält. Da war Genauigkeit gefragt. Um Schnelligkeit ging es auf der Rennstrecke der Bobby-Cars und um das Gleichgewicht in der Hüpfburg.

Dass später dann doch noch der Regen einsetzte, störte die Besucher kaum, denn dann ging es ab ans Kuchenbüfett. „Das sind alles Spenden, für die wir uns herzlich bedanken“, sagte Marco Faranda stellvertretend für den Mitveranstalter „Harlekin Brotherhood“. Familie Selting aus Meinerzhagen schmeckte der Kuchen jedenfalls. „Uns gefällt es. Wir waren im vergangenen Jahr auch schon hier.“ Tochter Pia hatte zuvor Lose für die Tombola gekauft und prompt auch etwas gewonnen. „Die Preise für die Tombola sind übrigens auch Spenden“, erklärte die Glücksfee Marleen Peters und sagte noch schnell ein Dankeschön dafür. Der Hauptpreis war übrigens ein Rundflug über Meinerzhagen.

Für Groß und Klein hatte das Sommerfest 2016 unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ etwas zu bieten. So kamen Michel und Martina Cantaert in Lederkluft mit dem Motorrad angereist. „Wir sind zum ersten Mal hier. Es gefällt uns“, sagten die beiden. „Dass es außerdem noch für einen guten Zweck ist, macht es noch besser.“ Denn auch in diesem Jahr werden die Erlöse des Festes an das Kinderhospiz in Olpe gehen.

„Wir möchten damit einfach zeigen, dass auch Männer in Lederwesten etwas Gutes auf die Beine stellen können“, so die Motivation der „Harlekin Brotherhood“. „Reden, wie schlecht alles ist, das bringt gar nichts“, ist deren Überzeugung. „Man muss handeln und uns freut es, wenn die Besucher Spaß haben und ein paar schöne Stunden verleben können.“

Spaß hatten auf jeden Fall auch die achtjährige Marie und der neunjährige Philipp, die gut gesichert an der Kletterwand des Jugendzentrums in die Höhe stiegen. „Pass auf, vorsichtig, geh weiter nach links“, lautete die Anweisungen von Horst Rokotta vom Jugendzentrum.

„Es war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung, auch wenn wir etwas weniger Besucher hatten. Wir haben das gerne gemacht“, war die einstimmige Meinung der zufriedene Veranstalter.

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