Gewerbegebiet Grünewald

Standort-Bekenntnis: Otto Fuchs kauft 70.000 Quadratmeter in Grünewald

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Meinerzhagen/Kierspe - Ein echtes Schwergewicht bekennt sich mit einer Millionen-Investition für die heimische Wirtschaftsregion: Wie am Montag bekannt wurde, hat die Firma Otto Fuchs im interkommunalen Gewerbegebiet Grünewald eine 71 880 Quadratmeter große Fläche erworben – zuzüglich einer Option für weitere 38 980 Quadratmeter.

Wie es aus den beteiligten Stadtverwaltungen heißt, sei es am vergangenen Freitag zum Vertragsabschluss gekommen. Zur Kaufsumme haben beide Seiten – die Städte Meinerzhagen und Kierspe auf der einen und das Unternehmen Otto Fuchs auf der anderen – Stillschweigen vereinbart. 

Nach MZ-Informationen investiert Fuchs aber allein für den Grundstückserwerb eine siebenstellige Summe.

"Ein echter Glücksfall"

„Der Vertragsabschluss mit der Otto Fuchs KG ist für unsere Region ein echter Glücksfall“, wird Bürgermeister Jan Nesselrath in einer Pressemitteilung zum Vertragsabschluss zitiert. Mit der Erweiterung bekenne sich das Unternehmen als Wirtschaftsmotor der Region deutlich zu seinem Stammsitz und stelle die „strategisch-operativen Weichen ganz klar auf Kurs Richtung Zukunft“. Nesselrath weiter: „Die damit einhergehende langfristige Bestätigung Meinerzhagens als Unternehmenssitz ist immens und freut uns ungemein.“

"Intensive Verhandlungen"

Der Vertragsabschluss sei das Ergebnis intensiver Verhandlungen der Geschäftsführer des Gewerbegebiets, Olaf Stelse von Seiten der Stadt Kierspe und Petra Gothe als Vertreterin der Stadt Meinerzhagen, unterstützt von Jan Nesselrath, mit dem Unternehmen. In welcher Form das Gelände künftig durch Otto Fuchs genutzt wird, ist indes noch nicht bekannt. Derzeit, so heißt es aus dem Unternehmen, würden Pläne auch von einem externen Büro ausgearbeitet, die von den Gesellschaftern freigegeben werden müssten. Aufgrund der vertraglich geregelten Bebauungspflicht innerhalb der kommenden drei Jahre sei die Fläche in Grünewald aber definitiv nicht als Vorratsfläche erworben worden. Ausgeschlossen sind aber auch weitere Erweiterungspläne offenbar nicht: So bemüht sich die Firma nach MZ-Informationen bereits um einen Bebauungsplan für weitere im Besitz befindliche Flächen in der Nachbarschaft des Stammsitzes.

Grünewald-Flächen nun größtenteils veräußert

Mit dem Vertragsabschluss ist die Fläche des interkommunalen Gewerbegebiets nun größtenteils veräußert. Dort stünden nun noch 31 000 Quadratmeter zuzüglich 37 000 Quadratmeter für einen späteren Bauabschnitt zur Verfügung. Ebenso wie in Darmche würden sich also nur noch kleinere Flächen im Portfolio befinden, so dass Petra Gothe als Wirtschaftsförderin der Stadt Meinerzhagen bereits auf die Suche nach neuen Flächen gehen will.

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