Bund der Steuerzahler

An der Volme ist´s für Hundebesitzer vergleichsweise günstig

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Meinerzhagen - Die Hundesteuer war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Thema in den Fachausschüssen – nicht zuletzt aufgrund regelmäßiger Anfragen aus der Bürgerschaft, auf diese Steuer künftig gänzlich zu verzichten. Und diese Forderung erhält durch den Bund der Steuerzahler nun Unterstützung.

Wenngleich dessen Vergleich der Hundesteuersätze in Nordrhein-Westfalen auch offenbart, dass Meinerzhagen nicht zu den teuersten Kommunen für Hundebesitzer zählt. Insgesamt 197 Kommunen nahm der Bund der Steuerzahler in Nordrhein-Westfalen unter die Lupe. Kierspe ist zwar nicht dabei, dafür jedoch Meinerzhagen – und da in beiden Städten die gleichen Steuersätze erhoben werden, ist ihr Abschneiden in dieser Erhebung deckungsgleich.

Mit 72 Euro für einen Hund rangieren die beiden Volmestädte auf dem geteilten 49. Platz und liegen von den Spitzensteuersätzen weit entfernt. Das teuerste Pflaster für Hundebesitzer in NRW liegt nicht weit entfernt: In Hagen werden 180 Euro für einen, je 210 für zwei und je 240 Euro für drei Hunde fällig – damit rangiert Hagen auf dem letzten Platz der 197 analysierten Kommunen. Auf Platz 1 und entsprechend hundefreundlich ist die Stadt Verl, die für einen Hund nur 24,60 Euro erhebt, bei zwei Hunden jeweils 30,60 Euro und bei drei Hunden jeweils 36,60 Euro einfordert.

In Meinerzhagen und Kierspe müssen Besitzer von zwei Hunden 84 Euro pro Tier zahlen, bei drei Hunden jeweils 96 Euro. Hier wird allerdings – anders als in anderen Kommunen – nicht zwischen „normalen“ und sogenannten Kampfhunden unterschieden. So verlangt etwa Bedburg für einen Kampfhund Steuern in Höhe von 850 Euro pro Jahr. Der Bund der Steuerzahler hält Bagatellsteuern wie die Hundesteuer „in einem zeitgemäßen Steuersystem für überholt“ und fordert deren Abschaffung, da der Ertrag in keinem Verhältnis zum Aufwand stehe.

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