Überparteiliches Bündnis für Krummenerl-Erhalt

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Gordan Dudas (SPD-MdL/stehend) ist Initiator des neuen Bündnisses.

Meinerzhagen - Kurz bevor die DB Cargo AG eine Entscheidung zur weiteren Bedienung der Verladestellen Krummenerl und Brügge treffen will, formierte sich im Gasthof „Zur Rose“ der Widerstand.

Eine mögliche Aufgabe und eine Verlagerung des Transportes von der Schiene auf die Straße soll verhindert werden.

Zur Gründung eines überparteilichen Bündnisses zum Erhalt der beiden Güterverkehrsstellen in Krummenerl und Lüdenscheid-Brügge, die vom SPD-Landtagsabgeordneten Gordan Dudas angestoßen worden war, hatten sich am Mittwochabend Mitglieder von SPD, UWG, den Grünen und der Linken, des Bündnisses Volme-Aggerbahn sowie Mitarbeiter der Basalt-AG versammelt. Sie machten deutlich, dass „die Tür für weitere Mitstreiter in dieser Sache auch weiterhin offen bleibt“.

Wegen seiner Sachkenntnis als Geschäftsführer des Bau- und Rohstoffverbandes wählten die Versammelten Raimo Benger, der zugleich Fraktionschef der Meinerzhagener UWG ist, zu ihrem Sprecher. 

Peter Winters, der technische Leiter des Steinbruchs der Basalt-AG, informierte die Versammelten über die Bahnverladung in Krummenerl und Brügge, wo die Waggons zu einem „Ganzzug“ zusammengestellt werden, sowie das Transportvolumen des Gleisschotters (in Spitzenzeiten bis zu 150 000 Tonnen) – die MZ berichtete mehrfach.

Als nächsten Schritt will das Bündnis nun ein Positionspapier erstellen.

Damit sollen die ökologischen Auswirkungen, die zu erwartende Belastung der Straßen und die Folgen einer Verlagerung des Transportes von der Schiene auf die Straße für die Sicherheit der Anwohner und für

die Region als Erholungs- und Touristikgebiet, deutlich gemacht werden.

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