Beste Bedingungen beim „Offenen Wandertag“

An der Raststation kehrten die Wanderer zur Mittagspause ein.

Meinerzhagen - Wünschen dürfe man sich ja eigentlich nichts, sagte Willi Müller mit Blick zum Himmel, an dem sich die ein oder andere dunkle Wolke zeigte. Im Sinne der Wanderer, die sich beim „44. Offenen Wandertag“ auf den Weg machten, tat der Vorsitzende des SGV Meinerzhagen es dann aber doch: „Es darf nicht regnen, zu heiß sollte es aber auch nicht sein.“ Genauso zeigten sich die Wetterbedingungen – und waren damit ideal.

„Rund um Meinerzhagen“ führten beim offenen Wandertag die drei Wanderstrecken, die ein zehnköpfiges Team des SGV gezeichnet hatte.

Dem großen Helferteam dankte der SGV-Vorsitzende Willi Müller bereits am Vormittag, denn ohne sie wäre die Durchführung der Veranstaltung nicht möglich. Im Awo-Treff sorgten die Helfer für einen reibungslosen Ablauf, hier wurden zwischen acht und zehn Uhr morgens die Startunterlagen ausgegeben. Ihren Laufplan mussten die Wanderer an den Kontrollstellen abstempeln lassen. „Da gibt es dann auch einen Schluck Wasser“, versprach Willi Müller.

Die meisten Wanderer hatten sich aber ohnehin mit Marschverpflegung ausgerüstet. Immerhin galt es beispielsweise bei der Gold-Strecke 21 Kilometer zu bewältigen. Die Route führte durch das obere Schleipetal bis nach Willertshagen und wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die Silberstrecke betrug immerhin 16 Kilometer, die Bronze-Strecke zehn Kilometer.

Einige Wanderer entschieden auch erst unterwegs, ob die Puste für die „Meisterstrecke“ reichte: „Silber laufen wir auf jeden Fall. Vielleicht wird es auch Gold, je nachdem wie fit wir sind“, berichtete Margit Vedder, die sich mit Ehemann Stefan und Hund Sam auf die Tour begab.

Zu Freude der Organisatoren machten sich auch viele Familien auf den Weg, auch eine größere Gruppe des SGV Valbert.

Auf dem Rastplatz Lengelscheid kehrten die Wanderer zur Mittagsrast ein. Grillwurst und Waffeln boten bei der Raststation willkommene Gelegenheit zur Stärkung. Immerhin zwölf Kilometer hatten die Gold-Wanderer, von den viele anzutreffen waren, bis dahin hinter sich gebracht, unter ihnen Frank und Bettina Hesse und Uwe Bellingrodt aus Kierspe: „Die letzten neun Kilometer werden entspannt“, freuten sie sich.

Mit den Großeltern sei er als Kind immer die Bronze-Tour marschiert, erzählte Daniel Anweiler. Mit seinen Freunden Jan Grella, Sven und Jaqueline Hoffmann wurde es gestern „Gold“. „Ganz schön anstrengend“ sei die Route aber, befand die Gruppe. Immerhin 350 Höhenmeter habe man überwunden, „das ist schon ganz ordentlich“. Bestens ausgerüstet waren die Freunde immerhin, es gab Bohnensuppe aus dem Campingtopf.

Richtig schmackhaft wurde es dann am Ende für alle Wanderer im Awo-Treff. Hier hatte das SGV-Team am Nachmittag eine große Kaffeetafel mit über 30 Torten und Kuchen hergerichtet. Diese hatten sich alle Wanderer denn auch redlich verdient.

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