Brücke für Bürgerradweg über Hösinghauser Bach

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Insgesamt zwei solcher Bauteile platzierten die Arbeiter am Freitag an den vorbereiteten Aufstellpunkten. Anschließend verschmierten sie die Fugen und Hakenlöcher der Krankette.

Hösinghausen - Der Lückenschluss beim neuen Bürgerradweg ist vollzogen. Fertigbetonteile sorgen nun für eine „trockene“ Überquerung des Hösinghauser Baches.

Begonnen haben die Arbeiten bereits Ende Juli. Seitdem sind die Mitarbeiter der Firma Straßen- und Tiefbau GmbH aus Kirchhundem damit beschäftigt, entlang der L539 den neuen Bürgerradweg zwischen Valbert und Hösinghausen anzulegen. Mit dem Einbau der beiden Kastenprofile aus Beton, schlossen sie am Freitag die noch bestehende Lücke in der Trasse.

Im Bereich des Hösinghauser Baches, direkt an der Zufahrt ins Dorf, passten sie die vorgefertigten und rund sechs Tonnen schweren Teile ein. Aufgrund des hohen Gewichts der Teile setzten die Arbeiter einen Mobilkran ein. Mit seiner Hilfe konnten die Bauteile langsam auf die zuvor vorbereiteten Aufstellpunkte abgelegt werden.

Nach Abschluss der Aktion, bei der auch der ein oder andere „Anschub“ von Hand nötig war, ging es dann an das Verschmieren der Fugen und Hakenlöcher, die für die

Nach dem Absetzen der Bauteile nahmen die Arbeiter eine Kontrolle von allen Seiten vor, damit die Betonteile sich auch in der richtigen Porsition befanden.

Befestigung der Kranketten nötig waren. Am späten Nachmittag waren die Arbeiten dann abgeschlossen. Damit nähert sich das im Jahr 2013 zur Ausführung festgelegte Projekt seiner Fertigstellung.

„Auch wenn das Ansetzen des zweiten Bauteils etwas kniffelig war, hat alles gut geklappt“, sagt Falko Gerber von der Stadt, der die Maßnahme betreut. Bauherr war zwar die Stadt Meinerzhagen, die Kosten in Höhe von rund insgesamt rund 390 000 Euro, trägt jedoch im Wesentlichen das Land. Zunächst leistet allerdings die Stadt diese Summe, erhält aber nach Beendigung der Arbeiten abzüglich der Kosten für die Planung und Bauleitung – das sind (rund 60 000 Euro – das ausgegebene Geld zurück.

Bis zur anvisierten Nutzungsfreigabe des Weges Ende des Monats stehen jetzt noch die „Restarbeiten“ an: Die Anpassung der Wegetrasse an die neue Bachüberführung, die Aufstellung der Geländer, der Leitpfosten an der L 539 und die Änderung der Fahrbahnmarkierung müssen nun noch erledigt werden.

Anstelle der derzeit vorhandenen breiten Linie zur Abgrenzung des jetzt nicht mehr vorhandenen Mehrzweckstreifens wird zukünftig nur eine Fahrbahnrandmarkierung – ein schmaler weißer Streifen – vorhanden sein.

Auch die vorgesehene Bepflanzung rings um die Brücke herum soll möglichst zeitnah erfolgen und wird gerade im Zusammenhang mit weiteren städtischen Baumaßnahmen gemeinsam ausgeschrieben.

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