Volmestraße: Sanierung geht in entscheidende Phase

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Ab dem 15. August ist an der Kreuzung der B 54/Volmestraße Am Bücking für etwa vier Wochen kein Linksabbiegeverkehr möglich. Lediglich aus Richtung Kierspe kommend können die Fahrzeuge nach rechts auf die Volmestraße einbiegen.

Meinerzhagen - Wenn am kommenden Montag die Bagger und andere Tiefbaugerätschaften auf der Volmestraße anrücken, beginnt die entscheidende Phase der Sanierungsarbeiten von der Einmündung Kapellenweg bis hin zur Kreuzung mit der B 54.

Wegen der notwendigen Erreichbarkeit der nahen Super- und Discountmärkte aber auch der Anlieger der oberen Volmestraße, werden die Arbeiten hintereinander in vier Bauabschnitten abgewickelt.

Nachdem vor einigen Monaten bereits die Erneuerung der Kanäle und Versorgungsleitungen erfolgte und in den vergangenen Wochen sowohl die Stützwand als auch der Gehweg neu angelegt wurden, ist jetzt die Sanierung der Fahrbahn an der Reihe. Diese lässt der Landesbetrieb Straßen.NRW durchführen, da sowohl die Volmestraße, aber ebenso die Bahnhofstraße, Teilbereiche der Landstraße 323 beziehungsweise der L 528 sind.

Im Zuge dieser Arbeiten soll zusätzlich die Einmündung der B 54/Volmestraße umgebaut werden. Durch ein Versetzen der dortigen Fahrbahnteiler erwarten sich die Fachleute eine „Entschärfung“ für die Rechtsabbiegespur der Volmestraße auf die B 54. Fast schon regelmäßig war es dort in der Vergangenheit zu Karambolagen mit der Ampelanlage durch Lastwagen gekommen.

Die Kreuzung ist der Startpunkt der Gesamtmaßnahme. In gut vier Wochen sollen die Arbeiten dort erledigt sein. In dieser Zeit ist nur ein Rechtsabbiegen für die Fahrzeuge, die aus Richtung Kierspe kommen, möglich. Die sonst vorhandene Linksabbiegespur für den Verkehr aus Richtung Oststraße wird gesperrt. Und auch die Zufahrt zur B 54 stadtauswärts ist nicht möglich. „Der Hit-Markt und Lidl können aber angefahren werden“, informiert der Bauherr.

Der zweite Bauabschnitt umfasst ab Mitte September bis etwa Mitte Oktober anschließend den Bereich der Zufahrten zwischen dem Lidl und Hit-Markt. Dann wird der Verkehr dort durch eine Einbahnstraßenregelung stadteinwärts gelenkt.

Sind dort die Arbeiten abgeschlossen, geht es im dritten Abschnitt um die Strecke zwischen der Zufahrt zum Hit-Markt und der noch existierenden Kreuzung An der Stadthalle. Diese und die dort stehende Ampelanlage werden im Rahmen der Umgestaltung des Stadthallenumfeldes bekanntlich zurück- beziehungsweise abgebaut. Der Verkehr wird dann wiederum durch eine Einbahnstraße stadteinwärts fließen können.

Im vierten und letzten Bauabschnitt wird die „Reststrecke“ der Volmestraße bis zur Einmündung Kapellenweg an die Reihe kommen. Zeitrahmen dafür soll von Anfang bis Mitte November sein. In dieser Zeit steht für den Verkehr neben einer provisorischen Einbahnstraße auch die wieder freie Volmestraße, aber ebenso die neue und bis dahin fertiggestellte Stadthallenumfahrung, zur Verfügung.

Die relativ kurzen Bauzeiten in den einzelnen Abschnitten haben eine einfache Ursache. Neben der Errichtung von drei Fahrbahnteilern zur Sicherung der Fußgänger bei der Straßenüberquerung muss lediglich das gesamte vorhandene bituminöse Material ausgefräst und in einer Dicke von 30 Zentimetern ersetzt werden. Der Straßenuntergrund ist im Wesentlichen bereits durch die im vergangenen und diesem Jahr ausgeführten Kanalbauarbeiten sowohl in der Bahnhofstraße als auch in der Volmestraße selbst hergerichtet worden.

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