Gehweg wird etwas schmaler

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Im vorderen Bereich des „Betonklotzes war noch der Hydraulikmeißel im Einsatz. Die eigentliche Anpassung wird durch eine Betonsäge vorgenommen.

Meinerzhagen - Am Ende wird der von der Kreuzung B 54/Am Bücking bis zum ZOB durchgängig verlaufende Gehweg deutlich mehr Sicherheit für die Fußgänger mit sich bringen. Und auch die Radfahrer können in diesem Abschnitt auf der Volme- beziehungsweise Bahnhofstraße mit einem markierten oder einem kombiniert geführten Weg ungefährdeter unterwegs sein.

Geht man von den prognostizierten Fahrzeugzahlen, welche nach der geänderten Verkehrsführung im Stadthallenumfeld zutreffen sollen aus, steigen diese von bisher 6000 Einheiten auf 14 000 (die MZ berichtete) und stützen damit die getroffene Entscheidung für das insgesamt rund 58 0000 Euro Projekt. Auf den Bereich an der Volmestraße entfallen davon etwa 26 0000 Euro. Der Rest ist unter anderem für die kleine Brücke im Bereich Bücking und hauptsächlich für die Strecke an der Bahnhofstraße eingeplant.

Die Ausführung der Arbeiten steht hier, anders als an der Volmestraße, noch aus. Dort allerdings geht es nach anfänglich recht zügigem Baufortschritt bei der Errichtung der Stützmauer und des vorgelagerten Gehweges, seit gut vier Wochen etwas schleppend voran. Den Grund erläuterte Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck bereits im Fachausausschuss am 14. Juni.

„Das liegt nicht etwa daran, dass wir keine Lust haben zu arbeiten, sondern an Schwierigkeiten, die während der Bauphase auftauchten. Vor der Natursteinmauer gab es einen größeren, sehr unschönen Betonklotz, der offensichtlich zur Abstützung des Hangs erstellt worden war. Zum Glück befinden sich in dem Bereich keine Versorgungsleitungen“, so Tischbiereck. Die neu durchdachte Ausführungsplanung, sie sah aufwendige und kostenträchtige Erdanker vor und die erforderlichen Prüfungen der Statik erforderten die entsprechende Zeit, in der die Baustelle teilweise „ruhte“.

Am Dienstagnachmittag konnte Jürgen Tischbiereck dem Bau- und Vergabeausschuss eine neue Variante, der auch der Fördergeber zustimmen kann, bekanntgeben.

Demnach soll der „Betonklotz nass geschnitten“ werden, um eine Gehwegbreite von etwa 1,50 bis 1,60 Meter realisieren zu können. Hierdurch könne auf die Erdanker verzichtet werden, da noch genug von der ehemaligen Abstützung übrig bleibe. Nach Fertigstellung der neuen Straßenführung gegen Ende des Jahres, wird zudem die dann nicht mehr benötigte Ampelanlage in diesem Bereich abgebaut und dadurch ein bis dahin bestehender Engpass auf dem Gehweg beseitigt.

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