Arbeiten in Windebruch starten

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Die jetzt doch sehr trist wirkende „Landzunge“ soll erweitert und leicht modelliert werden. Wie genau, wird in den nächsten Tagen geklärt.

Listersee - Mit seiner Zustimmung zur „abgespeckten“ Variante der Aufwertung der Badestelle Windebruch hat der Rat am Dienstag den Startschuss für die Umsetzung der Maßnahme gegeben. Die von der Verwaltung erarbeitete Vorlage schaffte dafür die Möglichkeit. In ihr war nämlich eine Lösung für einen bislang scheinbar unüberwindbaren Faktor enthalten.

Listersee - Mit seiner Zustimmung zur „abgespeckten“ Variante der Aufwertung der hat der Rat am Dienstag den Startschuss für die Umsetzung der Maßnahme gegeben. Die von der Verwaltung erarbeitete Vorlage schaffte dafür die Möglichkeit. In ihr war nämlich eine Lösung für einen bislang scheinbar unüberwindbaren Faktor enthalten.

Statt der ursprünglich für eine Anlandung vorgesehenen rund 40 000 Kubikmeter unbelasteten Bodenmaterials (MZ berichtete mehrfach), sollen es nun nur noch rund 1500 Kubikmeter sein. Und auch von einer kostenlosen Beschaffung des Bodens geht man jetzt nicht mehr aus.

„Aus der Erkenntnis der vorherigen Planung haben wir jetzt für die Beschaffung des Bodenmaterials einen realistischen Kostenansatz vorgesehen. Da es bei der jetzigen Planung um wesentlich weniger Masse geht, unserer Meinung nach vertretbar”, so Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck im Gespräch mit der MZ.

Mit diesem Material, welches nach der Einschätzung der Fachleute insgesamt etwa 30 000 Euro kosten soll, will man die schon vorhandene Liegefläche erweitern beziehungsweise das vorhandene Ufer abflachen. Über die genauen Details sollen nun kurzfristig die notwendigen Absprachen mit dem Ruhrverband und den zuständigen Behörden stattfinden.

Ebenfalls ist für Ende dieses Monats ein Treffen mit Vertretern der Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, der Kommunalversicherung (GVV), sowie mit dem Ruhrverband anvisiert. In ihm soll die ursprüngliche Überlegung, einen Schwimm-Ponton, eventuell mit integrierter Badeplattform für Kinder, zu installieren, besprochen werden. Als Grund hierfür nennt die Verwaltung in der Vorlage, „dass eine erste Überprüfung der Machbarkeit ergeben hat, dass hierdurch die Badestelle zu einem sogenannten „Naturbad“ aufgewertet würde, was wiederum voraussichtlich die – nicht darstellbare – Bereitstellung zusätzlichen Personals zur Beaufsichtigung des Badebetriebs bedingen würde“.

Dementsprechend weist Fachbereichsleiter Tischbiereck darauf hin, dass für die Möglichkeit einer Ponton- oder Steganlage noch fachkundiger Rat eingeholt werden soll. Hierbei gelte es zu berücksichtigen, dass in Windebruch weiterhin nur eine Badestelle ohne die für anders geartete Anlagen erforderliche Aufsicht betrieben werden soll.

Tischbiereck: „Auch zur in diesem Jahr erneuerten Steganlage in Hunswinkel wollen wir diesbezüglich noch die Meinung der Fachleute einholen, um auf der sicheren Seite zu sein.“ Dabei erwähnt er, dass dort lediglich die seit Jahrzehnten vorhandene, aber mittlerweile marode gewordene Anlage in Art, Größe und Nutzungsmöglichkeit wie zuvor neu erstellt wurde.

Mit den ursprünglichen Eigenmitteln in Höhe von 90 000 Euro, diese hätte die Stadt bei der „großen“ Lösung in Windebruch beisteuern müssen, sollen jetzt die Ertüchtigung und gestalterische Aufwertung der vorhandenen Toilettenanlage (Fertiggaragengebäude) durch einen Neuanstrich, das Aufsetzen eines Pultdaches mit Vordach und der Anlage eines umlaufenden Pflasterstreifens vorgenommen werden. Ebenso ist die Aufstellung einer Umkleideschnecke, einer Vesperinsel und von zwei Waldsofas vorgesehen.

Nach der Zustimmung des Rates am Dienstag soll nun noch in diesem Jahr mit den notwendigen Arbeiten begonnen werden. Angepeilt ist die Fertigstellung vor Beginn der nächsten Badesaison.

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