Ausstellung: Einsichten in unbekannte Welten

Im Interview stellte Christian Graf nicht nur den Künstler vor, sondern entlockte ihm auch interessante Fakten zur Person und den ausgestellten Werken. - Fotos: Helmecke

Valbert - Es ist auf den ersten Blick die immer wiederkehrende Kreuzform und der offensichtliche „Materialmix“, welche die im Haus Nordhelle ausgestellten Werke des 1955 in Hagen geborenen Wolfgang Jankowsky bestimmen.

Am Montagabend waren mehr als 30 Kunstinteressierte in die Evangelische Tagungsstätte Haus Nordhelle gekommen, um an der offiziellen Eröffnung der Ausstellung teilzunehmen. Im Rahmen derer interviewte der Leiter von Haus Nordhelle Christian Graf den Künstler zunächst. Dadurch erhielten die Anwesenden nicht nur einen kleinen Einblick in das Leben von Wolfgang Jankowsky, sondern auch auf die Frage, welche Bedeutung für ihn Spiritualität im Leben hat.

Gerade die Verwendung experimenteller Materialien wie Sand, Lauge, Eisenoxyd und Erde erzeugen in den Bildern und Installationen eine ganz besondere Ausdrucksweise. Ergänzt wird das Ganze durch sich wiederholende Zeichen, Symbole und Chiffren wie Kreuze, Kreise und Zahlenreihen.

„Die Materialien für meine Werke finde ich eher in meiner Umgebung und im Baumarkt, als in diversen Fachgeschäften“, erzählt Wolfgang Jankowsky schmunzelnd. Und zur Verdeutlichung verweist er dabei auf die hinter ihm hängende Installation, in der sich Kieselsteine und Erde genauso wiederfinden wie Metallteile direkt vom Schrottplatz.

Seit 2010 hat sich Wolfgang Jankowsky schwerpunktmäßig den Papierarbeiten, die durch Körperlichkeit bestechen, verschrieben. Die zum Teil derben Werke mit reliefartigen Strukturen und brüchigen Oberflächen „sollen ihre Betrachter für die Ästhetik der Veränderung sensibilisieren“, so der Künstler bei seinen Erläuterungen zu den Werken während des Rundgangs durch die Ausstellung. Die ist noch bis zum 7. August im Haus Nordhelle zu sehen

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