Rund 160 Schüler erkunden den Kiersper Wald

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Eine schief über den Weg hängende Buche war die zweite Station der Waldjugendspiele des Regionalforstamts und der Waldschule. „Das kommt hier im Wald häufiger vor“, informiert der Fragebogen.

Kierspe - Auf den Weg in den Wald haben sich am Dienstag fast 160 Kiersper Schüler gemacht. Bei den Waldjugendspielen haben sie den Wald kennengelernt und konnten ihn mit allen Sinnen erleben.

Vorbereitet hatten den Tag das Regionalforstamt Märkisches Sauerland und die Waldschule im Märkischen Kreis. Am Morgen trafen die ersten Gruppen von Servatius-, Bismarck-, Pestalozzi- und Schanhollenschule im Waldgebiet auf dem Lauseberg ein. Vor Ort war neben Mitarbeitern von Forstamt und Waldschule auch Revierförster Uwe Treff. Bevor es richtig losging, mussten aber zunächst die fünf Waldgebote vermittelt werden: Immer auf den markierten Wegen bleiben, keinen Lärm machen, kein Feuer anzünden, Bäume, Sträucher und Kräuter nicht absichtlich beschädigen, Abfälle wieder mitnehmen.

Galt es an der ersten Station unter der Aufsicht eines Mitarbeiters mit Tannenzapfen auf ein Ziel zu werfen, so machten sich die Jungen und Mädchen danach, mit Fragebögen ausgestattet, in Gruppen auf den Weg durch den Wald. An insgesamt 20 Stationen galt es, Fragen zu beantworten und verschiedene Aufgaben rund um den Wald mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zu lösen, wobei sich einige der Aufgaben auch über eine längere Strecke hinzogen.

Auf eigener Faust durch das Waldgebiet auf dem Lauseberg.

An einer Station etwa sollten die Schüler blind die Rinden verschiedener Bäume ertasten, woanders ginges darum, Blätter zu sammeln oder Gegenstände zu finden, die eigentlich nicht in den Wald gehören. Auch das richtige Verhalten im Wald war ein Thema im Fragebogen.

Das Vorwissen bei den Jungen und Mädchen sei sehr unterschiedlich ausgeprägt, sagte Bernd Schmitt, Leiter des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland. „Einige gehen regelmäßig mit ihren Eltern in den Wald. Die freuen sich richtig, hier zu sein.“

Das Ziel sei es, den Kindern den Wald umfassend verständlich zu machen und ein nachhaltiges Interesse zu wecken. Zur Belohnung gab es für alle Teilnehmer Urkunden. Insgesamt nehmen im Märkischen Kreis rund 3200 Schüler an den Waldjugendspielen teil.

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