Bollwerker Busfahrer sind tagelang irritiert

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Einen Buspendelverkehr von Kierspe-Bollwerk in Richtung Lüdenscheid gibt es nicht, darauf weisen auch die Hinweistafeln an den Bushaltestellen hin, die in den kommenden Wochen nicht angefahren werden.

Kierspe - Menschen, die in Bollwerk wohnen, können sich im Normalfall über ihre Verkehrsanbindung nicht beschweren. Alle 30 Minuten fahren von dort auf der B 54 Busse in Richtung Lüdenscheid und Kierspe. Doch seit Montag hat sich die Situation deutlich verändert.

Durch die Vollsperrung der Volmestraße aufgrund der Verlegung des Hamecke-Bachs ist auch die Linie unterbrochen, die Lüdenscheid mit Kierspe verbindet. Doch grundsätzlich können beide Städte von Bollwerk aus weiterhin angefahren werden.

So wurde ein Pendelverkehr zwischen dem Zentralen Busbahnhof (ZOB) in Kierspe und Bollwerk eingerichtet. Vom ZOB geht es dann entweder weiter in Richtung Meinerzhagen oder auch über Kierspe-Dorf und Halver nach Lüdenscheid. Ein Pendelverkehr von Bollwerk in Richtung Lüdenscheid existiert nicht.

Allerdings gestaltete sich das alles in den ersten Tagen der Baustelle nicht so einfach. Das mussten auch die Call-Center-Mitarbeitern der Märkischen Verkehrs-Gesellschaft erfahren. Und auch bei der MZ gab es etliche Nachfragen, nachdem dort über die Baustelle und den geänderten Fahrplan berichtet wurde.

Falsche Auskunft im Internet

Denn in den ersten Tagen war die Online-Auskunft noch nicht auf die neue Situation eingerichtet. Durch einen internen Fehler wurden im Internet am Montag und Dienstag die Fahrpläne so angezeigt, als gebe es keine Baustelle. „Dieser Fehler wurde aber mittlerweile behoben, nun gibt es auch im Netz die korrekten Abfahrtszeiten, Abfahrtsorte und Streckenführung“, verspricht MVG-Pressesprecher Jochen Sulies.

Am Montag kam dann noch ein Problem in Lüdenscheid hinzu. Weil dort aufgrund eines schweren Unfalls die Talstraße gesperrt werden musste, kam es auch auf der Strecke, die nach Kierspe und damit letztlich nach Bollwerk führt zu Ausfällen und massiven Verspätungen.

Bessere Erklärung auf der Homepage

Nach Angaben von Sulies soll auch der Hinweistext auf der Homepage der MVG (mvg-online.de) geändert werden. „Dieser ist zwar inhaltlich richtig, aber für viele unserer Kunden zu schwer verständlich. Deshalb wird es dort nun eine Erklärung geben, die von allen Lesern verstanden werden kann“, erklärt der Pressesprecher.

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