Angefahrenes Reh "verschwindet"

Ermittlung wegen Jagdwilderei nach Wildunfall auf Volmestraße

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Reh nach Unfall spurlos "verschwunden".

Kierspe - Nach einem Wildunfall auf der Volmestraße ermittelt die Polizei nun wegen Jagdwilderei. Ein von einem Bus angefahrenes Reh "verschwand" kurz nach dem Unfall spurlos.

Zu dem Verkehrsunfall kam es am Donnerstag, 12. Mai, gegen 5.25 Uhr auf der Volmestraße, in Höhe der Ortslage Neuebrücke. Ein Bus der MVG hatte dabei das Reh angefahren.

Beim Eintreffen der Polizei kurze Zeit später und beim Anfertigen der Unfallmitteilungen stellten die Beamten fest, dass das angefahrene Reh nicht mehr vor Ort lag. Der hinzugerufene Jagdausübungsberechtigte konnte das Rehwild auch nicht mehr finden.

Insassen des Busses sollen berichtet haben, dass nach der Kollision mit dem Reh ein Pkw vorgefahren sei, des Fahrer den Kofferraum öffnete, das Reh einlud und davonfuhr.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Jagdwilderei aufgenommen. Die Polizei in Meinerzhagen (Tel. 0 23 54 / 91 99 0) bittet nun die Fahrgäste des Busses, die diesen Vorfall bestätigen können, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.

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