Malbücher zur Verkehrserziehung für Erstklässler

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Ein Malbuch zur Verkehrserziehung erhielten die Erstklässler der Bismarckschule von der Verkehrswacht im Märkischen Kreis überreicht.

Kierspe - 2250 Malbücher zur Verkehrserziehung verteilt derzeit die Verkehrswacht im Märkischen Kreis, Lenne/Volmetal im elften Jahr unter den Lernanfängern. Möglich ist dies durch die Unterstützung von 47 Firmen geworden, zu denen auch der Bauverein Kierspe und Triku aus Kierspe gehören.

„Die schrittweise Vorbereitung eines Kindes auf die sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist ein vorrangiges Ziel und wird durch dieses Malbuch unterstützt“, betonte der Vorsitzende der Verkehrswacht des Märkischen Kreises Dieter Richter. So konnten durch die bisherigen, intensiven Bemühungen die Unfallzahlen mit Kindern im Märkischen Kreis über Jahre gesenkt werden.

Im Jahr 2015 sind die Verkehrsunfälle mit Kinderbeteiligung wieder leicht gesunken, nachdem im Jahr 2014 ein leichter Anstieg zu verzeichnen war. Es verunglückten aber immer noch 135 Kinder, das waren drei weniger als im Vorjahr. 30 Kinder wurden schwer und 105 leicht verletzt. Als aktive Verkehrsteilnehmer zu Fuß oder mit dem Fahrrad verunglückten jedoch 86 Kinder, neun mehr als im Vorjahr. Kein Kind erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Zum Schulanfang sind Ingrid Hemicker und Dieter Richter von der Verkehrswacht in vielen Schulen des Märkischen Kreises, um die Malbücher zur Verkehrserziehung zu verteilen. Bei dieser Gelegenheit besuchten sie auch die Erstklässler der Bismarckschule mit ihrer Lehrerin Regina Wonderschütz und der Konrektorin Stefanie Fischer.

Nach einer kurzen Einführung in richtiges Verhalten im Straßenverkehr erhielten die Mädchen und Jungen das Malbuch, über das sie sich sehr freuten. Bei der Gelegenheit machte Regina Wonderschütz deutlich, dass sie es begrüßen würde, wenn die Eltern ihre Kinder nicht bis vor die Schule mit dem Auto fahren. „Vor Schulbeginn erhalten die Eltern von uns einen Plan mit dem sichersten Schulweg für ihre Kinder“, sagte Wonderschütz. „Nur so können Kinder lernen, sich im Verkehr richtig zu verhalten.“

„Wir werden mit unseren Bemühungen nicht nachlassen und hoffen, die Unfallzahlen weiter senken zu können, denn jedes verletzte Kind im Straßenverkehr ist eins zu viel“, betonte Dieter Richter.

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