Aktionstage zum „Christsein in Kierspe“

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Mit vielen Aktionen hatte „Christsein in Kierspe“ im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Vom 13. bis 16. November gibt es eine zweite Auflage.

Kierspe - Abendmahl oder Kommunion, Gebetsgemeinschaft oder Rosenkranz, es gibt viele Unterschiede zwischen den Kirchen und Freikirchen, was Formen und Gebräuche angeht. Darüber steht aber derjenige, der alle verbindet: Jesus Christus.

Ihn möchten die Organisatoren der Aktion „Normaler als du denkst. Christsein in Kierspe“ wieder in den Mittelpunkt stellen. Es geht darum, Grundfragen aufzugreifen, die Menschen vielleicht haben. „Christsein in Kierspe“ möchte das Ganze öffnen und Menschen einladen, die sonst zu solchen Veranstaltungen nicht hingehen würden, heißt es in einer Ankündigung.

Mit einer musikalischen Vesper in der Freien evangelischen Gemeinde beginnt die diesjährige Veranstaltungsreihe.

Bereits 2015 hatten alle christlichen Kirchen in Kierspe zu einer Veranstaltungsreihe eingeladen, der jetzt eine weitere vom 13. bis zum 16. November folgen wird. So wird am Sonntag, 13. November, zum 15. Mal in der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) zu einer musikalischen Vesper eingeladen. Beginn ist um 17 Uhr. Musik und Texte sollen als Gedankenanstoß dienen, über Gott und die Welt nachzudenken, sagen die Organisatoren. Außer dem Bläserchor der FeG werden Anja Herder (Klavier) und Ina Lockemann (Schlagzeug/Percussion) die Vesper gestalten. Im Anschluss wird es Gelegenheit zu Gesprächen sowie Getränke und Häppchen von Steffi Bille (La Cucina) geben.

Am Montag gibt es eine Podiumsdiskussion, die der Frage nachgeht „Ist Gesellschaft ohne Ehrenamt denkbar?“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Kreativzentrum. Der Ort wurde bewusst gewählt, um eine Brücke zu schlagen zu der ehrenamtlichen Arbeit vor Ort. Bürgermeister Frank Emde, Wolfgang Koll von „Hand in Hand“, Fritz Schmid von „Menschen Helfen“, Jochen Reiffert vom Roten Kreuz, Martin Witulski von der FeG und in seiner Eigenschaft als Unternehmer und Moderator Hans-Werner Wolff, der Leiter der Lüdenscheider Caritas ist, werden durch den Abend geführt.

Dort wird weniger ein Streitgespräch zu erwarten sein, als dass es darum geht, wie Engagement oder vielleicht der Umgang mit Hilfesuchenden gehändelt werden kann. „Welche Bedeutung hat Ehrenamt für den Einzelnen?“, „Wie begeistern wir Menschen für das Ehrenamt?“ und „Was macht die Stadt, wenn es keine Feuerwehr gibt, keine Flüchtlingshilfe im Verein ,Menschen Helfen’ und kein ,Hand in Hand’?“ Die Veranstaltung soll ein Forum sein für die Bürger, die sich in Kierspe einbringen.

Pfarrer Martin Pogorzelski im Kreativzentrum

Am Dienstag wird die Frage gestellt „Was wäre, wenn es Gott wirklich gäbe?“. Pfarrer Martin Pogorzelski aus Halver wird versuchen, eine Antwort auf offene Fragen zu geben. Beginn ist um 19.30 Uhr, Veranstaltungsort das Kreativzentrum. Zum Ausklang wird es Snacks und Getränke geben. Die letzte Veranstaltung findet am Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Kirche St. Josef statt. „Nochmal neu beginnen!“ ist ein evangelischer Gottesdienst in einer katholischen Kirche. Gedanken zum Neuanfangen wird Pfarrer Johannes Broxtermann aus Lüdenscheid vorbereiten.

Alle Veranstaltungen sind eintrittsfrei, nur bei der musikalischen Vesper und beim Gottesdienst gibt es eine freiwillige Kollekte.

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