400 Lätzchen für neue Kiersper

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Svenja Kelm (links) vom Stadtmarketingverein Kierspe überreicht die neuen Lätzchen an Barbara Cosack-Zentz (rechts) vom Sozialen Dienst des Märkischen Kreises. Johantan, der Enkel von Dagmar Schröder Becker (1. Vorsitzende des Vereins), durfte als Erster einen davon probetragen.

Kierspe - Seit Anfang des Monats erhalten Eltern in Kierspe, die einen Willkommensbesuch des Sozialen Dienstes des Märkischen Kreises in Anspruch nehmen, ein besonderes Präsent. Neben Broschüren für junge Eltern gibt es ein bedrucktes Lätzchen mit dem Rauk – dem Wappentier der Stadt – und dem Spruch „Ich bin ein Kiersper Rauk“.

„Die Aktion findet im Rahmen des langjährigen Projektes ,Perspektive Südwestfalen’ statt, das die Willkommenskultur im Kreis stärken soll. Dazu gehört etwa auch der Neubürger-Empfang im Rathaus“, erklärt Svenja Kelm vom Stadtmarketingverein, der insgesamt 400 dieser „Ausrüstungsgegenstände für Neugeborene“ zur Verfügung stellt. Kelm: „Mit unserem Vorrat sollten wir rund drei Jahre auskommen. Danach wollen wir uns entweder etwas Neues einfallen lassen oder weitere Lätzchen nachbestellen.“ Auch außerhalb der Besuchdienste des Kreises können Eltern so einen Latz bekommen. Zum Preis von 6,50 Euro gibt es diese nämlich im Kiersper Rathaus zu kaufen.

Über die Unterstützung des Vereins freut sich Barbara Cosack-Zentz: „Das ist so ein praktisches Geschenk. Ich finde es schön, dass mit dem Präsent auch ein Bezug zu der Stadt hergestellt wird.“ Mit der Lätzchen-Aktion habe sich die Stadt Kierspe sogar ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Zwar spenden auch andere Städte für die Besuchsdienste, doch einen Latz bekommen derzeit nur die neuen Kiersper. Darauf sind der Rauk – das Wappentier der Stadt – und der Spruch „Ich bin ein Kiersper Rauk“ zu sehen.

Rund 20 Neugeborene und ihre Eltern werden pro Monat alleine in Kierspe von den fünf Kollegen um Barbara Cosack-Zentz besucht. „Dieser Dienst wird von fast allen Eltern angenommen. Wir haben kaum Absagen. Da wir diese Besuche schon seit fast fünfeinhalb Jahren anbieten, kommen wir in viele Familien, wo wir bereits die Geschwisterkinder besucht haben.“

Den Kontakt zu den Eltern stellt der Soziale Dienst über die jeweiligen Kommunen her. „Wir bekommen die Geburtenmeldungen aus den Städten und fragen dann nach einem Termin“, erklärt Cosack-Zentz. Mit im Gepäck haben die Mitarbeiter dann neben den Präsenten auch einen Informationsordner, mit dem sind die Eltern über Behörden und Anträge informieren können. Zudem finden sie dort Kontaktadressen mit Hilfsangeboten für die ersten Jahre der Kinder und Materialien zur gesundheitlichen Aufklärung.

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