Notfallrucksack für Schulsanitäter der Kiersper Gesamtschule

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Die derzeitigen Schulsanitäter der GSKI mit dem Rucksack. Daneben stehen Jan Schwarze (links) und Michael Brück.

Kierspe - Ab sofort können die Schulsanitäter der Kiersper Gesamtschule (GSKI) ihren Mitschülern im Ernstfall mit einem neuen Notfallrucksack helfen.

Gespendet hat den Rucksack der Pflegedienst Schmidt, die Füllung mit Material und Gerät steuerte das Deutsche Rote Kreuz in Kierspe bei. Außerdem erhielten die Helfer drei Einsatzjacken vom Kiersper Jugendrotkreuz. „Die Ausrüstung ist im Sanitätszimmer der Schule deponiert“, erklärt Michael Brück, der die Blaulicht-AG leitet.

Brück hat einen Dienstplan aufgestellt, in dem die 20 Schulsanitäter tageweise eingetragen sind. „Wenn im Schulalltag ein Notfall passiert, werden sie über Lautsprecher ausgerufen“, schildert er. Die Jugendlichen holen dann das Material und leisten bei ihren Mitschülern Erste Hilfe.

Die Einsatzjacken verwenden sie, wenn zum Beispiel ein Rettungswagen auf das Schulgelände gerufen werden muss. Die Schulsanitäter stehen dann gut erkennbar an den entsprechenden Zufahrten und weisen das Fahrzeug ein. „Wenn dann ein Transport ins Krankenhaus nötig ist, fahren unsere Helfer im Rettungswagen mit“, sagt Michael Brück. Dies sei im Rahmen der Aufsichtspflicht eine verantwortungsvolle Aufgabe für die Jugendlichen.

Von Blaulicht-AG an der Schule in eine Hilfsorganisation

Auch bei Sportfesten, Theateraufführungen oder beim „Abisturm“ sind Schulsanitäter zugegen. „Unsere Blaulicht-AG ist allen Schülerinnen und Schülern ab dem 5. Jahrgang offen“, wirbt Michael Brück Nachwuchs für die Gruppe.

Neben der Erste-Hilfe-Ausbildung und dem Schulsanitätsdienst ist auch die Brandschutz-Aufklärung ein wichtiges Thema. Somit ist die AG, die jeden Dienstagnachmittag stattfindet, auch ein guter Einstieg in die Kiersper Hilfsorganisationen. „Etwa die Hälfte der Schulsanitäter ist auch beim Jugendrotkreuz aktiv“, sagt der stellvertretender Jugendrotkreuzleiter Jan Schwarze. Ein möglichst nahtloser Übergang der jungen Menschen sei dabei sehr wichtig.

„Wir öffnen den jugendlichen Mitgliedern der Blaulicht-AG alle Türen, damit sie direkt in Jugendrotkreuz oder -feuerwehr eintreten können und von da aus in der Bereitschaft des DRK oder in einem Löschzug landen, wenn sie möchten“, sind sich Brück und Schwarze einig.

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