Festgäste trotzen an der Waldheimat der Witterung

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Clownerien, Feuershow, Kinderschminken und anderes gehörten mit zum Unterhaltungsprogramm des Sommerfestes in der Waldheimat.

Kierspe - Wer darauf gehofft haben sollte, dass das launische Wetter ein Einsehen mit den Betreibern und Besuchern des am  Sonntag angesagten Sommerfestes des Wohnverbunds Oberes Volmetal im Evangelischen Johanneswerk haben würde, hatte vergeblich gehofft.

Wie schon an den Vortagen, so musste man auch auf dem Gelände der Waldheimat mit recht wechselhafter Witterung vorlieb nehmen. Mal regnete es die sprichwörtlichen Bindfäden, dann wieder schien die Sonne, geradeso wie man das eigentlich für diese Jahreszeit erwartet. Gleichwie, die passenden Begleitumstände zu der traditionell als Höhenpunkt im Jahreskalender der Waldheimat und der im Wohnverbund Oberes Volmetal lebenden Menschen geltenden Veranstaltung kann man sich nun mal nicht aussuchen. Und dennoch: Wie stets bei diesem Anlass, so fanden wieder zahlreiche Gäste den Weg zur Waldheimat und bekundeten damit ihre Verbundenheit mit der dort geleisteten Arbeit auf einem nicht einfachen Feld der Diakonie.

Nach dem vom Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl und einer Instrumentalgruppe begleiteten Gottesdienst zum Auftakt hieß es pünktlich um die Mittagszeit „Bühne frei“ für das eigentliche Festgeschehen rund um die kleine Budenstadt, die um den Gebäudekomplex des Wohnheims entstanden war.

Wohnverbundsleiter Ralf Borchert dankte in diesem Zusammenhang den zahlreiche Helfern aus den eigenen Reihen und den Unterstützern, in erster Linie dem Team des Rotary-Clubs Kierspe-Meinerzhagen sowie den Frauen des Inner-Wheel- Clubs. Sie trugen beim Losverkauf und bei einer mit vielen und von mehreren heimischen Firmen zur Verfügung gestellten Preisen bestückten Tombola beziehungsweise mit dem Betrieb der Cafeteria wesentlich zum Gelingen des Festes bei. Der Dank ging gleichermaßen auch an die ehrenamtlich tätigen Helfer aus der evangelischen Kirchengemeinde sowie an die Kiersper Jungs vom Schützenverein KSV, die mit für einen reibungslosen Festablauf sorgten.

Viel Musik liegt in der Luft

Ein dickes Lob verdienten sich zudem diejenigen, die das diesjährige Motto des Sommerfestes „Musik liegt in der Luft“ mit Leben erfüllten. Das waren in erster Linie der Fanfarenzug Meinerzhagen unter der Leitung von Tambourmajor Gerd Seyda, der Frauenchor Capella Femina, dirigiert von Musikdirektorin Sofia Wawerla, das Ensemble „Strum out“ und nicht zuletzt auch ein von Judith Strobel betreuter und aus Bewohnern der Einrichtung gebildeter Senioren-Tanzkreis.

Besonderen Grund zur Freude hatten allerdings diejenigen, die einen der Hauptpreise bei der Tombola, darunter befand sich neben mehreren attraktiven Reisen auch ein großformatiger Flachbild-TV, gezogen hatten. Da mit Ballonwettbewerb, Schminkstation und weiteren Angeboten für die Kinder, zudem mit kulinarischen Spezialitäten und reichlich Unterhaltung für alle gesorgt war, bleibt auch dieses Sommerfest in guter Erinnerung.

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