Volksbank sieht Geldautomaten gegen Hackerangriffe geschützt

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David Schröck (links) und Michael Crummenerl von der Volksbank in Kierspe informieren über die Sicherheit der Geldautomaten in ihrer Bank.

Für Unsicherheit sorgte vor gut einem Monat die Meldungen, dass fast jeder Geldautomat weltweit „gekapert“ und manipuliert werden kann. Die Volksbank Kierspe ist aber von der Sicherheit ihrer Automaten überzeugt.

David Schröck, der für die elektronische Bankdienstleistung zuständig ist, sowie Michael Crummenerl, Individualkundenberater, machen darauf aufmerksam, dass die Volksbank bereits Anfang des Jahres viel verändert habe. Ein Test bei den eigenen Geldautomaten habe zudem ergeben, dass diese nicht betroffen waren.

„Unsere Geräte sind von außen nicht einsehbar, so dass es den Angreifern nicht möglich ist, in die Automaten zu kommen, um Manipulationen vornehmen zu können. Durch die Umstellung auf Windows 7 und das regelmäßige updaten der Software sind wir auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik“, ist David Schröck von den Maßnahmen überzeugt. „Unsere Kunden brauchen keine Angst zu haben, das Daten ausgelesen oder gehackt werden können.“

Alle fünf bis sieben Jahre werden die Geldautomaten bei der Volksbank ausgetauscht, erklärt Schröck. In der Filiale in Dorf komme jetzt ein ganz neues Gerät zum Einsatz, bei dem Einzahlungen und Auszahlungen vorgenommen werden können.

Täglich Kontrollen auf Manipulationen an Geldautomaten

„Eine weitere Sicherheit in unseren Filialen ist, dass die Bankautomaten bei uns nicht frei stehen. Sie befinden sich innerhalb der Filialen und sind nach Kassenschluss nur mit einer Bankkarte zu erreichen“, sagt Michael Crummenerl. „Des Weiteren schauen wir mindestens einmal täglich bei den Geldautomaten nach, ob dort Manipulationen vorgenommen worden sind.“

Auch die Rechenzentrale der Volksbank reagiere sofort, sobald sie Unregelmäßigkeiten ausmache. Auch das Sprengen der Automaten sei nicht so leicht, erklären die beiden Volksbank-Mitarbeiter. Die Geräte seien so eingebaut, dass der Zugang erschwert werde. Zudem seien sie mit einem extra Alarm versehen, der sofort anschlage.

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