Viele Kilometer im Kerspetal für guten Zweck

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Mit ihren kleinen Rädern kämpften sich die Löschzwerge der Feuerwehr Kierspe bei der Sponsorenrallye des CVJM am Sonntag über die Strecke von Bruch nach Mühlenschmidthausen und hatten sichtlich Spaß bei der Sache.

Kierspe - 1060 Kilometer kamen am Sonntag bei der Sponsorenrallye des CVJM im Kerspetal zusammen. Mitgemacht hatten 43 Teilnehmer; acht mehr, als sich im Vorfeld angemeldet hatten. Für die Veranstalter und die Organisatorin Susanne Bremicker war das ein voller Erfolg.

Die Wetterbedingungen waren ideal: Es war nicht zu warm und die Sonne lockte ins Freie. So entschlossen sich am Sonntag zahlreiche Kiersper an der Rallye zugunsten der Flüchtlingsarbeit teilzunehmen. Schon an der Kreuzung K2 und K3 Richtung Mühlenschmidthausen war zu erkennen, dass im Kerspetal etwas Besonderes stattfand. Die Straße war dort für alle Fahrzeuge, außer Fahrrädern, gesperrt. Bis nach Mühlenschmidthausen galt diese Sperrung, denn bis dahin verlief die Strecke, die die Teilnehmer zurücklegen wollten.

So machten sich gleich um 11 Uhr schon viele auf den Weg. Einige waren mit dem Fahrrad unterwegs, doch es gab auch Jogger, Wanderer und einige, die mit Inline-Skates unterwegs waren. Als Gruppe waren die Löschzwerge der Kiersper Feuerwehr nicht zu übersehen. Mit ihren kleinen Rädern kämpften sie sich über die zu meisternden Anstiege und hatten sichtlich Spaß an der Sache. Zusammen mit ihren Betreuern hatten sie sich auf den Weg gemacht und nach dem ersten Durchgang brauchten sie erst einmal eine Pause.

Bei der Sponsorenrallye wurde auch gewandert.

Waffeln, Obst, Müsliriegel, Würstchen und Getränke standen vor dem Haus der Familie Schwarz in Thal bereit, um die Kinder zu versorgen. Immerhin war die Strecke von Bruch bis nach Mühlenschmidthausen acht Kilometer lang und für kurze Kinderbeine gefühlt wesentlich länger als für Erwachsene. Damit auch niemand schummelte, gab es unterwegs Kontrollstellen, die die Teilnehmer passieren mussten.

Um die Sponsoren hatten sich die Teilnehmer im Vorfeld selber gekümmert. So hatten sie mit ihnen entweder einen Preis für jeden zurückgelegten Kilometer ausgemacht oder aber gar einen Festpreis. Die Strecke musste aber nicht nur einmal hin und zurück zurückgelegt werden, wer wollte, konnte sie auch mehrfach befahren. So kamen rund 2500 Euro für die Flüchtlingsarbeit zusammen. Wie und an welche Organisationen sie verteilt werden, darüber wird sich der CVJM in den nächsten Tagen Gedanken machen.

Für die Anwohner des Kerspetales hatte die Aktion einen angenehmen Nebeneffekt. 1000 Motorräder zählten die Ordner nach eigenen Angaben an den Enden der Strecke. Sie alle wollten durch das Kerspetal fahren, doch das klappte dieses Mal nicht und die Anwohner hatten einen Tag lang ihre Ruhe.

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