Entscheidung über Teilnahme am Dorfwettbewerb vertagt

Das Dorf Rönsahl.

Kierspe - Die Frage, ob das Dorf Rönsahl auch im kommenden Jahr am Dorfwettbewerb auf Kreisebene antreten wird, zog sich wie ein roter Faden durch den Montagabend. Bei einem Treffen des Aktionskreises in der Brennerei wurde die endgültige Entscheidung darüber allerdings noch nicht getroffen.

Unter Federführung von Karl-Friedrich Marcus, der zwischenzeitlich die Nachfolge des ehemaligen Ortsbürgermeisters Horst Becker als langjährigen Koordinator der Wettbewerbsteilnahme angetreten hat, ging es zunächst um die Analyse des so genannten Beratungsbriefes, den seinerzeit die Bewertungskommission auf Landesebene anlässlich der damals erfolgten Bereisung des Ortes erstellt hatte.

In diesen individuellen Briefen, den jedes der teilnehmenden Dörfer erhalten hatte, werden sowohl die Dinge genannt, die den Juroren positiv ins Auge fielen, als auch Hinweise auf nach Meinung der Kommission noch verbesserungswürdige Dinge gegeben.

Um die Frage zu klären, ob Rönsahl auch im nächsten Jahr am Dorfwettbewerb auf Kreisebene teilnehmen wird, waren aktive Mitstreiter in der Brennerei zusammengekommen.

Bezogen auf Rönsahl war den Juroren die hohe Identifikation der Bürger mit ihrem Dorf insgesamt, deren Geschichtsbewusstsein ebenso wie die Bereitschaft zu sozialem Engagement auf breiter Basis positiv aufgefallen. Letzteres mache im Bezug auf die wirtschaftlichen Erfordernisse der Gegenwart ein lebensnahes- und liebenswertes Wohnumfeld aus, heißt es in dem Brief.

Das hatte unter dem Strich dazu beigetragen, dass das inzwischen fünfmalige Märkische Golddorf Rönsahl erstmals auch mit der Silbermedaille auf Landesebene ausgezeichnet wurde. Dass es in Rönsahl noch eine ganze Menge zu tun gibt, war den insgesamt 13 Teilnehmern an diesem Abend durchaus bewusst. Dabei gilt unter anderem ein vorzeigbarer, mittlerweile zwar 20 Jahre alter, aber immer noch für aktuell gehaltener Dorfentwicklungsplan als Orientierungshilfe für die Baugestaltung im dörflichen Bereich.

Noch vor der Sommerpause soll Entscheidung gefällt werden

Dass es darüber hinaus einer ganzen Anzahl an neuen und in die Zukunft weisenden Ideen bedarf, dies sowohl hinsichtlich der in naher Zukunft zu erwartenden Entwicklung der lokalen Bevölkerungsstruktur wie des wirtschaftlichen Umfelds, war allgemein Konsens.

Deshalb will man noch vor der Sommerpause bei drei diesbezüglichen Treffen, zu denen die lokalen Politiker, die Gewerbetreibenden und die Vertreter der örtlichen Vereine jeweils getrennt eingeladen werden sollen, entsprechende Vorschläge sammeln. Nach deren Auswertung soll über das weitere Vorgehen in Sachen Kreiswettbewerb entschieden werden.

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