Drogenberatung: Teilnehmer blicken auf Camp in Kierspe zurück

+
Auch viele Eltern und Geschwister waren zu dem Nachtreffen ins Kiersper Jugendzentrum an der Fritz-Linde-Straße gekommen.

Kierspe - 25 Kinder und Jugendliche hatten an dem Camp der Drogenberatungsstelle, einiger Jugendzentren und des Kreisjugendamtes im August teilgenommen. Mehr als doppelt so viele Gäste waren beim Nachtreffen im Jugendzentrum Relax dabei.

Denn auch viele Eltern und Geschwister wollten am Mittwoch erfahren, wie es denn so gelaufen war. Evelin Schöffer, die beim Jugendamt des Märkischen Kreises für Jugendschutz zuständig ist, René Sadowski, Suchtpräventionsfachkraft bei der Anonymen Drogenberatung Iserlohn, sowie Mitarbeiter von Jugendzentren der Region hatten in den Sommerferien eine Woche mit den Kindern verbracht. Anhand von vielen Fotos und Video-Zusammenschnitten konnten die Mädchen und Jungen die Zeit noch einmal nacherleben. Die beiden Pädagogen Schöffer und Sadowski wiederum nutzten die Foto-Show um die Ziele des Camps in Erinnerung zu rufen.

Mit vielen erlebnispädagogischen Aktionen und spielerisch angelegten Info-Einheiten hatten sie den Teilnehmern Wissen zu den Alltagsdrogen Nikotin und Alkohol vermittelt. So wurde zum Beispiel das ganze Spektrum problematischen Drogenkonsums, vom Genuss bis zur Gewöhnung, von Konsum zu Missbrauch in einem Quiz gemeinsam reflektiert.

Evelin Schöffer (Mitte) und René Sadowski hatten das Drogencamp geleitet.

Das fand allerdings in der Rönsahler Turnhalle statt, denn das eigentlich geplante Zeltlager auf der Gathe versank schon am zweiten Tag im Dauerregen. Von den Betreuern gab es ein großes Lob für die Teilnehmer: „Keiner hat gejammert.“ Sie seien eben „richtige Sauerland-Kinder“. Die kamen tatsächlich aus dem ganzen Sauerland, dafür hatten die Jugendzentren Kierspe, Rönsahl und Schalksmühle gesorgt – einige Kinder kamen sogar aus Altena.

Das Nachtreffen war als typischer Diaabend gestaltet. Erinnerungen kamen wieder zum Vorschein, die Kinder quittierten die Fotos mit Lachen, Kichern und steuerten kleine Anekdoten bei. Für zuhause gab es am Ende für alle eine DVD mit Fotos und Videos.

„Schön, aber anstrengend,“ war das Fazit der beiden Betreuer. Aber in der Erinnerung überwiegt wohl das Schöne, denn im Sommer des kommenden Jahres soll es eine Neuauflage des Drogencamps geben. Wer wollte, konnte sich am Mittwochabend beim Nachtreffen schon mal unverbindlich auf die Anmeldeliste setzen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare