Tour ins Dorado für Motorrad-Fahrer

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Die Motorradfreunde des MC Meinerzhagen-Kierspe starten Anfang September zu einer viertägigen Tour in die Ardennen. Dabei freuen sich die Biker auf viele kurvenreiche Strecken und einige ruhige Zwischenstopps in beschaulichen Städtchen.

Kierspe - Ordentlich „Kurven sammeln“ heißt es Anfang September für die Mitglieder des Motorradclubs Meinerzhagen-Kierspe und ihre Gäste. Denn dann starten die Biker zu ihrer Jahresfahrt. Das Ziel der viertägigen Tour liegt diesmal in den Ardennen.

Wer lange reist, der braucht etwas ordentliches im Magen. Deshalb starten die Teilnehmer am 1. September um 8 Uhr mit einem Bikerfrühstück im Cafe Medicum (Volmestraße 2 b) in Meinerzhagen. Die Abfahrt ist für 9.30 Uhr geplant. „Wir fahren je nach Wetterlage entweder über Linz am Rhein nach Prüm – oder es geht durchs schöne Gelbachtal zum Rhein und entlang der Mosel bis nach Bitburg. Im schlimmsten Fall müssen wir über die Autobahn“, erklärt Bernd Windisch vom Motorradclub. Gegen 17 Uhr sei das erste Etappenziel, das Hotel „Zum Goldenen Stern“ (Hahnplatz 29) in Prüm erreicht.

Für den zweiten Tag haben die Organisatoren der Tour ab 9 Uhr eine rund 270 Kilometer lange Ausfahrt rund um Durbuy geplant. Windisch: „Die Strecke ist als mittelschwer zu bewerten und besteht zur Hälfte aus reinen Kurvenabschnitten, wodurch sie anspruchsvoll und sportlich wird. Der Asphalt variiert von sehr gut bis sehr schlecht. Das Highlight: Die verschlungene, technisch anspruchsvolle Strecke von Manhay nach Durbuy. Ein absolutes Muss ist ein Bummel zu Fuß durch Durbuy.“

Der erste Zwischenstopp erfolge aber nach rund 60 Kilometern in Stavelot. Dort bestehe dann die Möglichkeit das Musée du Circuit de Spa Francorchamps à Stavelot/ Abbaye de Stavelot zu besuchen. Danach geht es weiter nach La Gleize. „Nach nur zehn Kilometern erreichen wir das Museum December 44. Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit zu einer Museumsbesichtigung.“

Kleinste Stadt in Belgiens

Nach weiteren 40 Kilometern an diesem Tag wird die Gruppe Durbuy erreicht, die kleinste Stadt Belgiens. „Sie ist ein absolutes Highlight und ein Besuch lohnt sich. Dort machen wir einen Stadtbummel durch die mittelalterlichen Gassen und haben Gelegenheit, einzukaufen oder etwas zu essen. Pommes frites gehören meist dazu, denn den Belgiern sagt man nach, sie fertigten die besten Fritten. Zudem können wir den Parc des Topiaires besuchen.“

Frisch gestärkt und voller neuer Eindrücke geht es anschließend die 149 Kilometer zurück nach Prüm. Dort werden die Teilnehmer gemeinsam essen und den Abend bei Benzingesprächen ausklingen lassen.

Der dritte Tag steht ab 9 Uhr ganz im Zeichen des Motororadfahrens. Es geht auf eine rund 320 Kilometer langen Ausfahrt rund um La Roche de Ardenne. Die mittelschwere Strecke strenge wegen der vielen Kurven und der großen Höhenunterschiede an. Dennoch sei sie flüssig zu fahren, erklärt Windisch, der die Waldstraße von Champlon nach Nasogne als Geheimtipp verrät. „Ein absolutes Muss ist ein Spaziergang in La Roche am Ufer der Ourthe.“ Bei der Weiterfahrt erwarte die Teilnehmer ein wahres „Motorrad-Dorado“.

Stadtbummel und Shopping

Windisch: „Nach den obligatorischen Zigarettenpausen erreichen wir nach rund 150 Kilometern den Touristenmagneten La Roche de Ardenne. In der Feriensaison hoffnungslos überlaufen, zeigt sich das Städtchen in der übrigen Zeit von seiner Schokoladenseite.“ Ein ausgiebiger Stadtbummel mit der Möglichkeit zum Shoppen beziehungsweise Essen sei obligatorisch. „Wir treten gegen 14 Uhr die Heimreise an und genießen die Kurven rund um La Roche de Ardennes. Zwischen 17 und 18 Uhr erreichen wir dann wieder Prüm.“

Gegen 10 Uhr treten die Biker am Sonntag die Heimreise an. „Je nach Verfassung fahren wir auf direktem Weg zurück nach Kierspe oder aber machen noch einen kleinen Abstecher nach Vianden in Luxemburg zum Tanken“, sagt Windisch, der sich mit dem Organisationsteam auf eine schöne und erlebnisreiche Jahresfahrt in die Ardennen freut.

Gastfahrer sind willkommen

Interessenten und Gastfahrer sind willkommen, heißt es seitens der Organisatoren. Die Möglichkeit zur Anmeldung besteht bei Fred Backhaus unter der Rufnummer 0 23 54 / 1 22 36 oder bei Michael Knabe unter 01 71 /8 79 14 52.

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