Löschzug 4: Langjährige Wehrleute geehrt

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Mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz nebst Urkunde wurden Stefan Pircher (3. von links) und Axel Baumhof ausgezeichnet. Mit im Bild (von links): Löschzugführer Karsten Gembruch und Stadtbrandinspektor Georg Würth mit seinen Stellvertretern Ralf Zipser und Mike Budde.

Kierspe - Im Rahmen eines am Freitagabend anberaumten Treffens des Löschzugs Vollme-Neuenhaus stand die Ehrung zweier Kameraden an, die dem Löschzug 4 bereits seit vielen Jahren angehören.

Ebenso ging es um die Überstellung von zwei verdienten Mitgliedern in die Alters- und Ehrenabteilung der Wehr. Grund war das Erreichen der entsprechenden Altersgrenze.

Im Anschluss an den offiziellen Teil, der in Assistenz von Löschzugführer Karsten Gembruch von Stadtbrandinspektor Georg Würth sowie seinen Stellvertretern Ralf Zipser und Mike Budde über die Bühne ging, nutzten die Wehrleute die Gelegenheit, den Sommerabend in gemütlicher Runde vor dem Gerätehaus am Jubachweg ausklingen zu lassen. „Solcherlei Anlässe“, betonte der Stadtbrandinspektor, „sind für mich und die Verantwortlichen bei der Wehr immer mit unterschiedlichen Gefühlen behaftet. Die Freude über auszusprechende Ehrungen geht dann einher mit dem weniger erfreulichen offiziellen Abschied von langjährigen Weggefährten im aktiven Dienst.“

Ausgezeichnet mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber, verbunden mit der dazu gehörigen und von NRW-Innenminister Ralf Jäger unterzeichneten Ehrenurkunde, wurde zunächst der Hauptbrandmeister Stefan Pircher für seinen nunmehr 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst, der 1988 beim Löschzug 1 begann und später dann beim Löschzug 4 fortgesetzt wurde. Durch die erfolgreiche Teilnahme an diversen Lehrgängen verschiedener Fachgebiete an der Landesfeuerwehrschule in Münster, unter anderem konzentriert auf technische Hilfeleistungen, gehörte Pircher schon bald und seitdem fortwährend zu den Führungskräften des Löschzuges.

Gleiches gilt für Haupt-Feuerwehrmann Axel Baumhof, der – bereits 1981 in die Wehr eingetreten – „seinem“ Löschzug nun bereits seit 35 Jahren die Treue hält und die Feuerwehrlaufbahn ebenfalls „von der Pike an“ durchlaufen hat. Auch für Baumhof stehen zahlreiche mit Erfolg absolvierte Lehrgänge, so beispielsweise die für Atemschutz wie auch für Strahlenschutz und TH-Wald (Kettensägeschein), zu Buche, einhergehend mit den entsprechenden Beförderungen. Hinzu kamen im Laufe der Jahre häufige Teilnahmen am Feuerwehr-Leistungsnachweis, verbunden mit dem Erwerb diverser Leistungsabzeichen und die stetige Dienstbereitschaft für die Allgemeinheit – Dinge, die das Engagement des Geehrten für seine Einheit auch künftig als unverzichtbar erscheinen lassen.

Abschied von Ingargiola und Stutzenstein

Kaum in Worte zu fassen, so Würth, sei die nun zu Ende gehende Tätigkeit von Heinz Stutzenstein. 1982 war Stutzenstein in guter Familientradition als Jungfeuerwehrmann in die Wehr eingetreten. Während langer Jahre im aktiven Dienst hat er praktisch „Feuerwehr gelebt“, nahezu sämtliche zur Verfügung stehenden Lehrgänge erfolgreich absolviert und wurde damit zu einem wichtigen Aktivposten seiner Einheit. Allein die zwölfmalige Teilnahme am Feuerwehr- Leistungsnachweis, einhergehend mit mehreren Auszeichnungen, könnten als Beleg für sein großes Engagement gelten, hieß es sinngemäß.

Ebenfalls in die Alters- und Ehrenabteilung des Löschzuges verabschiedet wurde der 1988 in die Wehr eingetretene Pietro Ingargiola, in dessen Feuerwehr-„Vita“ ebenfalls etliche wichtige erfolgreich besuchte Lehrgänge stehen, dazu kamen diverse Teilnahmen an den Kreisleistungswettbewerben. „Du warst immer da, wenn es nötig war. Es hat mit dir einfach Spaß gemacht während deiner 28-jährigen Dienstzeit, und das soll auch in der Alters- und Ehrenabteilung so bleiben“, betonte Würth.

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