Gerätehaus am Wildenkuhlen: Nicht vor Sommer 2018

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Es wird noch mindestens bis zum Juni des kommenden Jahres dauern, bevor an dem neuen Standort des Feuerwehr-Gerätehauses an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße mit den Bauarbeiten begonnen wird.

Kierspe - Es werden wohl noch einige Monate ins Land gehen, bevor das neue Feuerwehrgerätehaus an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße entsteht.

Unter anderem liegt das daran, dass die Planung eines solchen Gerätehauses auch für die Verwaltung nicht alltäglich ist und auch, weil zahlreiche Vorarbeiten erledigt werden müssen, bevor man sich auf die Suche nach einem Generalunternehmer machen kann.

„Im Moment werden Gutachten erstellt, die uns darüber Aufschluss geben, in welchem Zustand sich die Aufschüttungen befinden, die auf dem Gelände bereits erfolgt sind. Außerdem soll dann auch geklärt werden, wie es sich mit der Statik des Geländebereichs verhält, auf dem noch keine Aufschüttungen vorgenommen wurden“, erklärt Stadtplaner Rainer Schürmann.

Liegen die Gutachten vor, kann dann mit weiteren Anschüttungen begonnen werden. Diese sind dringend notwendig, um das Gerätehaus bauen zu können, denn derzeit liegt das vorgesehene Gelände noch weit unterhalb des Straßenniveaus.

Ein Entwurf für das neue Gerätehaus.

Die Verwaltung hatte bei einer Ratssitzung in diesem Jahr darauf gedrängt, dass der Bau des neuen Gerätehauses von einem Generalunternehmer ausgeführt werden soll. Eine Idee, die der Rat mit einem entsprechenden Beschluss auch umsetzte.

Doch um die Angebote potenzieller Generalunternehmer vergleichbar machen zu können, müssen nach den Worten Schürmanns sehr umfangreiche Leistungsverzeichnisse erstellt werden, in denen die Bauweise des neuen Gerätehauses, die verwendeten Materialien, die technische Geräteausstattung und die Bauausführung detailliert beschrieben sind. Schürmann: „Das läuft im Moment. So dass wir Anfang des kommenden Jahres beginnen können, einen Generalunternehmer zu suchen.“

Dann haben die Firmen, die ihr Interesse bekunden, im Frühjahr Zeit, ihre Berechnungen anzustellen und die Angebote einzureichen. Im Mai des kommenden Jahres soll der Auftrag dann vergeben werden.

„Nach unserer Meinung spricht dann nichts gegen einen Baubeginn im Juni des kommenden Jahres“, erklärt Schürmann, der mit einer rund einjährigen Bauzeit rechnet. So ist dann frühestens im Sommer 2018 mit einem Umzug der beiden Löschzüge (1 und 2) von ihren jetzigen Standorten an der Wehe- und der Friedrich-Ebert-Straße in das neue Gerätehaus zu rechnen.

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