Schwitzen statt Sitzen: Sponsorenlauf der Bismarck-Schule

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150 Schüler der 1. bis 4. Klasse der Bismarck-Schule gingen am Mittwoch auf dem Sportplatz an der Gesamtschule an den Start. Bei einem Sponsorenlauf erliefen sie Gelder für die Neugestaltung ihres Schulhofs.

Kierspe - Vom sportlichen Ehrgeiz gepackt legten sich am Mittwoch rund 150 Schüler der Bismarck-Schule auf dem Sportplatz an der Gesamtschule ins Zeug. Auf dem Stundenplan stand „Schwitzen statt Sitzen“, und das für einen guten Zweck.

Bei einem Sponsorenlauf sollte Geld fürs Auffrischen des Schulhofs gesammelt werden. Runde für Runde gingen die Kinder der 1. bis 4. Klasse am Mittwochmorgen an ihre Grenzen. „Da steckt viel Motivation dahinter. Die Kinder wollen sich hier ein richtiges Erfolgserlebnis erarbeiten“, sagt Schulsportleiter Alexander Schöbel, der zusammen mit seinen Kollegen, den Eltern und dem Förderverein den Lauf auf die Beine gestellt hat.

Für die Schüler galt es, möglichst viele Runden, die jeweils 400 Meter lang waren, zu absolvieren. „Dabei müssen die Teilnehmer laufen oder auch gehen – es gibt kein Zeitlimit. Stehenbleiben oder hinsetzen ist nicht erlaubt“, erklärt Schulleiter Ekkehard Haas.

Das Ziel, die Neugestaltung des Schulhofs, liegt dem Rektor, aber auch allen Beteiligten am Herzen. „In den vergangenen 12 bis 15 Jahren ist ein großer Nacholbedarf in den Gärten der beiden Schulhöfe entstanden. Das ist aber keine Sache, die mit 100 Euro erledigt ist. Die Kosten liegen eher im vierstelligen Bereich. Wir hoffen, dass wir einen ähnlichen Erlös erzielen können wie im vergangenen Jahr“, sagt der Schulleiter.

Für jede erlaufene Runde erhielten die Schüler einen Stempel.

Wenig Platz und die Tatsache, dass die Schule einige Spielgeräte aus Sicherheitsgründen nicht mehr aufstellen darf, haben Haas und sein Kollegium zum Umdenken bewegt: „Wir wollen den Schülern andere Möglichkeiten bieten, damit sich ihre Pausen sinnvoll und naturnah gestalten können.“

Unterstützt wird die Schule dabei nicht nur durch den Förderverein. So spendete die Sparkasse neben den Trinkbechern auch Sachpreise, die in der kommenden Woche unter den Läufern verlost werden sollen. Auch der Dursty-Getränkemarkt beteiligte sich an dem Lauf und sponserte mehrere Kisten Wasser. 200 frische Äpfel gab es vom Rewe-Markt. Haas: „Das ist eine gute finanzielle Entlastung. Ohne würde es nicht funktionieren.“

Für die Sponsorengelder haben die Schüler bei ihren Familien und Bekannten ordentlich die Werbetrommel gerührt. „Die Kinder haben ihre Leute engagiert. Für jede Runde haben diese Geld versprochen. Manche Teilnehmer haben sogar mehrere Sponsoren gefunden“, erklärt der Schulleiter. Nicht nur auf der Laufbahn, sondern daneben gab es für die Kinder einiges zu erleben. Zahlreiche Spielgeräte lagen bereit, um sich die Zeit bis zum Lauf oder danach vertreiben zu können.

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