Volme-Freizeitpark: Goldener Herbst hilft Planern und Arbeitern

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An der Seite des größeren der beiden Landschaftsbauwerke sind die Stufen, die dort zum Verweilen einladen sollen, bereits eingebaut. Mit dem Bagger wird das Gelände profiliert und für die Einsaat vorbereitet.

Kierspe - Die Brücke steht und die ersten Stufen liegen. Nachdem der Herbst sich von seiner besten Seite gezeigt hat, konnten die Arbeiter im Volme-Freizeitpark Zeit, die sie in dem ungewöhnlich nassen Sommer verloren hatten, wieder aufholen.

Bei entsprechender Witterung soll der Park – wie vorgesehen – zum Jahresende fertiggestellt werden. So ein bisschen sieht es aus, als habe der Künstler Christo Hand an die Brücke des Volme-Freizeitparks gelegt. Sauber zeichnen sich die Konturen des Bauwerke unter der schwarzen Folie ab. Diese ist aber nicht Bestandteil eines Kunstwerks, vielmehr soll der Kunststoff verhindern, dass der Beton zu schnell trocknet. Nur so könne die notwendige Festigkeit erreicht werden, erklärt Karsten Seil, Leiter des Sachgebiets Tiefbau und damit auch für den neuen Park zuständig.

Die Brücke trocknet.

„Der nasse Sommer hat uns Zeit gekostet, doch die konnten wir durch den guten Herbst aufholen, auch, weil die Firma Kriesten ihre Kolonnen verstärkt hat, um möglichst schnell voran zu kommen“, erklärt Seil. Und bei dem Blick über das Gelände wird klar, was er meint. An dem größeren der beiden sogenannten Landschaftsbauwerke sind bereits die Stufen, die später ein Verweilen ermöglichen, eingebaut. Dort ist die Fläche, wie oberhalb des gesamten Weges, der zum Bahndamm führt, bereits „profiliert“. In Kürze wird dort der Rasen ausgesät. Später gibt es dann noch Holzplanken auf einem Teil der Stufen, die nach Plänen des Architekten für den Park angepasst wurden: im Bereich des Bauwerks leicht gebogen und neben dem Weg gerade.

Die Aktionsfläche.

Von diesem oberen Weg ist auch die Aktionsfläche gut zu sehen, auf der später Tischtennisplatten stehen werden und ein glatter aber unebener Boden dafür sorgt, dass Skateboarder dort Spaß haben. Eine Aussparung soll das Boulespielen erlauben. Gebaut wird dieser Bereich von der Firma „Populär“, die sich auf Skateparks spezialisiert hat. Direkt hinter der Fläche – und damit vor dem neuen Parkplatz und der Volmestraße – wird noch an dem kleineren Landschaftsbauwerk gearbeitet. Darauf sollen später Geräte stehen, die das Klettern und Balancieren erlauben. Um dieses Bauwerk, das auch den Lärm ein wenig abfangen soll, wird später ein Weg führen.

Die Hauptwege und einige andere Strecken sind zum größten Teil bereits aufgeschottert und werden bald asphaltiert, wobei die Hauptwege dann durch ein Schleifverfahren noch „poliert“ werden, um ihnen ein besseres Aussehen zu geben. Dort werden auch Lampen aufgestellt, die ein Begehen bei Dunkelheit erleichtern. Die Fundamente dafür wurden bereits gegossen.

Verbunden werden die beiden Teile des Parks durch die Brücke, die vor 14 Tagen gegossen wurde. In der kommenden Woche wird die Folie abgenommen. Dann kann auch mit dem Anfüllen des Erdreichs in diesem Bereich begonnen werden – und mit dem Rückbau der Stahlkonstruktion, auf der die Brücke derzeit noch ruht. Der Baukran, der zur Montage des Übergangs notwendig war und das Bild des Parks dominierte, wird bereits heute abgebaut.

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