Ferienspiele des Heimatvereins an und in der Rhadermühle

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Ganz schön anstrengend war es, den Brotteig zehn Minuten lang zu kneten. Das Backen auch schweißtreibend sein kann, das wissen nun die 30 Kinder, die an der Ferienaktion des Heimatvereins an und in der Rhadermühle teilgenommen haben.

Kierspe - „Ist das anstrengend“, stöhnten einige der Mädchen und Jungen, die am Samstagmorgen im Rahmen der Ferienspiele des Heimatvereins ein Brot backen wollten.

Unrecht hatten sie nicht. Auch wenn es nicht sehr viel Teig war, den die Kinder zu bearbeiten hatten, er zog sich zäh und klebte an den Händen. 16 Mädchen und Jungen waren am Morgen zur Rhadermühle gekommen, um ein eigenes Brot zu backen.

Einige unter ihnen waren schon zum zweiten oder dritten Mal gekommen. Annette Zacharias, Stefan Thimm und Karin Derksen hatten für diese Aktion schon alles vorbereitet und so konnte gleich mit dem Teig begonnen werden. Weizenmehl, Roggenmehl, beides natürlich Vollkorn, Hefe, Salz und Wasser, mehr brauchten die Kinder nicht, um den Teig für ihr Brot anzurichten.

Karin Derksen verteilt an die Kinder die mitgebrachten Geschirrtücher, unter denen das Brot in Ruhe gehen konnte.

An zwei langen Tischen standen die Kinder vor dem Eingang der Mühle und bearbeiteten kräftig ihre Brotteige. Fachkundig schauten die Erwachsenen ihnen über die Schultern und halfen, wenn es mal nicht so recht gelingen wollte. Zehn Minuten kräftig kneten, das mussten die kleinen Bäcker und das forderte schon einiges an Kraft. Darum waren sie froh, bald von ihrer Arbeit erlöst zu werden.

Nun bekam jeder Mehl auf seine Hände, damit der klebrige Teig mit ihm abgerubbelt werden konnte. Der Brotteig selbst wurde mit etwas Mehl bestreut, zu einer kleinen Kugel geformt und mit dem von den Kindern mitgebrachten Geschirrtuch zum Gehen abgedeckt.

Damit war etwas Zeit zum Spielen. Wer wollte, konnte in den Wald gehen. Andere entschieden sich für das Kegeln und wieder andere zogen Ballspiele vor. Über vier Stunden ging die Ferienspielaktion an der Rhadermühle.

Bis dahin waren alle Brote der Kinder fertig gebacken. Gerade rechtzeitig, denn weitere 14 Kinder aus der Nachmittagsgruppe standen bereits vor der Tür und konnten es kaum erwarten, mit dem Backen zu beginnen.

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