Kierspe schafft Zwischenziel beim Breitbandausbau

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Der Breitbandausbau in Kierspe ist einen Schritt weiter.

Kierspe - Gute Nachrichten aus Berlin für Kierspe: Die Volmekommune wird mit 50 000 Euro vom Bund für Beraterleistungen zum Breitbandausbau gefördert.

Gleiches gilt für die Städte Lüdenscheid, Meinerzhagen und die Gemeinde Schalksmühle. Bereits Ende April hatte Herscheid einen Förderbescheid in gleicher Höhe erhalten. Die frohe Botschaft überbrachte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Heider: „Die Bürger und Betriebe warten auf den Breitbandausbau. Das ist ein erster wichtiger Impuls für schnelles Internet im südlichen Märkischen Kreis. Schön, dass der Bund für die Umsetzung dieses wichtigen Projekts einen ersten Beitrag leisten kann.“

Die Übergabe der Förderbescheide ist für Montag, 30. Mai, in Berlin geplant. Stellvertretend für die vier Kommunen des Märkischen Kreises wird Tilo Deckert von der Telekommunikationsgesellschaft (TKG) Südwestfalen, die die Kommunen und Kreise in Südwestfalen beim Breitbandausbau unterstützt, in die Bundeshauptstadt reisen.

Insgesamt haben 14 der 15 Kreiskommunen Anträge für eine Förderung der Beraterleistungen beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gestellt – nur Menden hat noch bis 31. Dezember Zeit. Kierspe und die anderen Kommunen hatten einen gemeinsamen Antrag gestellt.

Das Geld soll genutzt werden, um zukünftig Gewerbegebiete und auch Privathaushalte flächendeckend mit schnellerem Internet auszustatten. Mit dem Förderbescheid können nun weitere Schritte in diese Richtung gemacht werden. In Kierspe läuft bereits eine sogenannte Markterkundung, mit dem Ziel, Anbieter zu finden, die eigenwirtschaftlich Netzausbau betreiben wollen.

Kommunale Bemühungen sollen in gemeinsamen Antrag münden

Laut der TKG sei man bereits in Bollwerk mit der Telekom fündig geworden, die dort in den nächsten drei Jahren das Netz modernisieren möchte. Damit fällt der Ortsteil komplett aus der Förderung heraus. In dem Zeitraum sollen auch weitere Interessenten angesprochen werden, die mit Fördermitteln den Breitbandausbau vorantreiben wollen.

Letztlich sollen die Bemühungen der Kommunen im Herbst in einem weiteren kreisweiten Förderantrag beim Bund zum Breitbandausbau – auch in den Privathaushalten – münden. So setzt beispielsweise Meinerzhagen verstärkt den Fokus auf private Endverbraucher. Zahlreiche Initiativen haben in der Vergangenheit bereits dazu geführt, dass drei Maßnahmen im gewerblichen Bereich umgesetzt werden konnten. Diese stellen die Breitband-Versorgung im interkommunalen Gewerbegebiet Grünewald und in den Gewerbegebieten Darmche und Schwenke sicher.

Bei Beratungsterminen mit der TKG und den Kommunen soll es nun darum gehen, die Fördergebiete zu definieren und diese in einzelne sogenannte Lose aufzuteilen.

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