Wienhagener Turm als Pilgerstätte für Vatertagswanderer

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Kaum noch ein freies Plätzchen gab es um die Mittagszeit. Etliche hundert „Vatertagswanderer“ hatten sich aufgemacht zum Wienhagener Aussichtsturm. Nur wer rechtzeitig da war, fand Gelegenheit zum Ausruhen auf einer der vom SGV aufgestellten Bänke.

Kierspe - Riesenandrang herrschte am Himmelfahrtstag bereits ab Mittag und bis weit in den Nachmittag rund um den Wienhagener Turm.

Viele hundert Besucher hatten auch in diesem Jahr die Einladung der SGV-Abteilung Kierspe zum traditionellen Turmfest angenommen und das markante Denkmal zum Ziel einer zünftigen Vatertags-Wanderung gemacht.

Etliche Wandergruppen aus unterschiedlich strukturierten Vereinen, Nachbarschaften und Freundeskreisen, vornehmlich aus dem Bereich Kierspe, Rönsahl und Meinerzhagen, hatten sich – teils zünftig gekleidet – schon am Vormittag auf den Weg zum Turm gemacht.

Ein Frühlingstag wie aus dem Bilderbuch mit Sonnenschein pur und endlich einmal auch angenehmen Temperaturen galt als ideale Voraussetzung für einen Ausflug ins Freie. Und diese günstige Gelegenheit ließen sich viele froh gestimmte Wanderer nicht entgehen. Wer zu diesem Zeitpunkt zudem noch nicht zu tief ins Glas geschaut hatte, dem bot sich unterwegs jede Menge Gelegenheit, sich an der Landschaft, der Wildblumenpracht auf Wiesen und der wieder erwachenden Natur zu erfreuen.

Auch das war – unterschwellig zumindest – eines der Ziele, das die SGV- Abteilung Kierspe, die die Gesamtorganisation des bereits zum 16. Mal arrangierten Turmfestes übernommen hatte, verfolgte. Natürlich hatte sich die in langen Jahren in solchen Dingen erfahrene SGV-Abteilung entsprechend vorbereitet.

Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen stillen Hunger am Wienhagener Turm

Rund 30 „dienstbare Geister“ aus den Reihen der Kiersper Wanderfreunde standen im Servicebereich bereit, servierten Kaffee und Kuchen und sorgten unermüdlich mit Nachschub an leckeren Grillspezialitäten dafür, dass der größte Hunger gestillt werden konnte.

Derweil entwickelte sich rund um den markanten Aussichtsturm ein vielschichtiges und buntes Treiben, hatten sich die Wanderer an langen Tischreihen viel zu erzählen, während sich die Kinder an den vorhandenen Spielgeräten beschäftigen konnten. So war bis in die späten Nachmittagsstunden jede Menge Trubel und entsprechende Unterhaltungsmöglichkeit angesagt.

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