Abschluss des Kiersper Schützenfestes mit Frühschoppen

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Zum großen Frühschoppen des Allgemeinen Schützenvereins Kierspe in die Jahnhalle kamen auch viele Freunde des Vereins und Anwohner aus der Nachbarschaft.

Kierspe - Mit einem Frühschoppen ging am Sonntag das Kiersper ASV-Schützenfest zu Ende. Zahlreiche Besucher freuten sich auf das traditionell abwechslungsreiche Programm.

Der ASV konnte neben den Bruderschützen aus dem Dorf viele Nachbarn und Freunde des Vereins sowie Vertreter des Rates der Stadt Kierspe begrüßen, die schon alle mächtig gespannt auf das Programm waren. Den Anfang machte der Nachwuchs des Songshan-Kampfkunst-Centers von Christian Ollerdis. Zehn Mädchen und Jungen traten mit ihren Füßen Holzbrettchen entzwei und schafften es auch, mit Fäusten das Holz zu zerbrechen.

Als nächstes betraten zwei Kiersperinnen die Bühne, die viele der Gäste bereits von den Auftritten der sogenannten Senioritas kennen – es waren Solange Schnippering und Doro Kurte. „Wie geht’s“, „Es geht so“ an diesen Floskeln entlang hangelten sich die beiden zu Beginn ihres Auftrittes. Ihr Wortspiel war beeindruckend. Sketche, Witze und Schnippering als italienische Putzfrau füllten das Programm. Auch hatten sie ihren Kiersper Rap wieder mitgebracht und auf den neuesten Stand gebracht. „Wie geht’s“, „Es geht so“, damit endete ihr Auftritt nach der Bitte um Zugabe aus den Schützenreihen.

Detlev und Elke Wittkopp, die bis zum Samstagabend das ASV-Schützenvolk regiert hatten, wurden auf die Bühne gebeten und bekamen von ihrem Hofstaat als Abschiedsgeschenk einen Zirkusbesuch mit einer Hotelübernachtung geschenkt. Die beiden bedankten sich ebenfalls mit kleinen Geschenken bei den vielen Menschen, die sie während ihrer Regentenzeit unterstützt hatten.

ASV-Frühschoppen am Sonntag

Den Abschluss des Frühschoppens bestritt „Dorfreporter“ Holger Scheel aus Rönsahl. So hatte dieser entdeckt, dass in Kierspe viel länger als bisher angenommen das Christentum zu Hause ist. „In der Apostelgeschichte habe ich die Stelle gefunden, in der es heißt: Er zog aber seine Straße fröhlich“, und spielte damit auf Pfarrer Reiner Fröhlich von der evangelischen Kirche an. Zudem fragte er sich, ob in Bollwerk nun eine U-Bahn gebaut werde, so tief wie man dort buddele. Auch den kürzesten Witz der Stadt hatte er auf Lager: „Kierspe Bahnhof.“ Auch dort fahre kein Zug, so wie in Berlin vom neuen Flughafen kein Flugzeug starte.

Eine dicke Überraschung gab es für die Schützen und ihre Gäste noch am Nachmittag: Das „Andrea-Berg-Double“ Anneli Michels schaute in der Jahnhalle vorbei und unterhielt die Anwesenden mit bekannten Liedern des deutschen Schlagerstars.

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