Opel und Renault stoßen auf Wilbringhausener Straße zusammen

Schwere Frontal-Kollsion in Kierspe: Acht Personen verletzt

+
Acht verletzte Personen – darunter drei kleine Kinder – sind die Folge eines Frontal-Unfalls am Freitagmittag auf der K 44 zwischen Höhlen und Beerenburg.

Kierspe - [Update 15.30 Uhr] Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am gestrigen Freitag gegen 11.40 Uhr auf der Wilbringhauser Straße (K 44) zwischen Höhlen und Beerenburg. In einer leichten Linkskurve kollidierten zwei Fahrzeuge frontal.

Alle der insgesamt neun Insassen wurden verletzt – darunter drei kleine Kinder. Für die Insassen der beiden Autos hatte der Aufprall teilweise schwerwiegende Folgen. In dem grauen Opel saßen ein 46-jähriger Mann aus Storkau (Landkreis Stendal) sowie als Beifahrerin seine gleichaltrige Frau. Mit in dem Fahrzeug befanden sich die zehn und 29 Jahre alten Töchter. Sie befanden sich auf dem Weg nach Marienheide. Die Ehefrau und das jüngere Kind wurden schwer, der Familienvater und die ältere Tochter, die in Kierspe wohnt, wurden jeweils leicht verletzt.

In dem silberfarbenen Renault wurde die 22-jährige Fahrerin aus Marienheide schwer verletzt, ihre 25-jährige Schwester – ebenfalls aus Marienheide – kam ebenso mit leichten Blessuren davon wie ihre drei kleinen Kinder auf der Rückbank im Alter von drei Monaten sowie zwei und fünf Jahren. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser in Lüdenscheid und Gummersbach gebracht.

MANV-Einsatz für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst

Der Unfall auf der schmalen Landstraße zwischen Kierspe und Marienheide löste einen sogenannten MANV-Einsatz (Massenanfall von Verletzten) für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst aus. Dieser Begriff bezeichnet eine Situation, bei der eine große Zahl von Betroffenen versorgt werden muss.

Unter anderem waren vier Rettungswagen, die Polizei und der Löschzug 1 der (Wehestraße/Höckinghausen) der Feuerwehr Kierspe mit zehn Einsatzkräften sowie mit einem Hilfeleistungs-Löschfahrzeug und einem Einsatzleitwagen vor Ort. Zudem kümmerten sich vier Notärzte um die betroffenen Personen. Die Straße war für die Zeit des Einsatzes in beide Fahrtrichtungen bis 14 Uhr gesperrt.

Unfallbeteiligte konnten sich selbst auf Fahrzeugen befreien

Die Ursache des Unfalls ist nach Angaben der Polizei bislang noch nicht geklärt. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Nach Angaben der Einsatzleitung der Feuerwehr vor Ort hatten sich die Unfallbeteiligten bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbst auf den stark beschädigten Fahrzeugen befreien können. Während sich der Rettungsdienst um die Verletzten kümmerte, sicherten die Wehrleute die Unfallstelle ab, klemmten die Batterien der Autos ab und beseitigten die ausgelaufenen Betriebsmittel. Der Sachschaden wird auf 20 000 Euro geschätzt.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare