Mit der Polizei auf dem Schulweg unterwegs

Der offizielle Schulweg zur Rönsahler Grundschule führt über den Bürgersteig an der Straße Vor dem Isern und die fußläufige Verbindung von Gemeindehaus und Servatiuskirche ins Dorf. - Foto: Crummenerl

Rönsahl - Schulwegbegehungen – das Kennenlernen des sichersten Weges von zuhause zur Schule und zurück – gehören in jedem Jahr zu den ersten und wichtigsten Dingen, mit denen die neuen Erstklässler zu Beginn ihrer Schulzeit und damit eines neuen Lebensabschnitts vertraut gemacht werden. Wenn dann auch noch ein Polizist dabei ist, prägt sich der Weg um so besser ein.

In Ergänzung und Vertiefung dessen, was die Kinder bereits zuvor während ihrer Zeit im Kindergarten und unterwegs mit den Eltern diesbezüglich gelernt haben, gehört die offizielle Begehung des Schulwegs in Begleitung eines Verkehrssicherheitsbeamten der Polizei für alle Erstklässler zum Lehr- und Lernprogramm der ersten Wochen in der neuen Umgebung.

Nachdem diese Aktion bereits in den Vorwochen an den übrigen Kiersper Grundschulen weitgehend stattgefunden hatte, erfolgte nun auch für die insgesamt 23 Lernanfänger der Servatiusschule die Begehung des Schulwegs unter Leitung von Hauptkommissar Uwe Ackermann, dem zuständigen Kiersper Polizeibeamten.

Unterwegs wurden die Kleinen außerdem von den beiden Lehrerinnen Birgit Witteler und Angelika Wagner betreut. Dabei ging es vor allem darum, die am Rande des Schulwegs und vornehmlich entlang der Hauptstraße lauernden Gefahren im laufenden Straßenverkehr aufzuzeigen und den Kindern zu vermitteln, wie wichtig in diesem Zusammenhang die Benutzung des offiziell von Schule und Behörde vorgegebenen Schulwegs vom und ins Dorf ist.

Der nämlich führt ausschließlich über den vom Schulkomplex bis in Höhe des Evangelischen Gemeindehauses angelegten Bürgersteig entlang der relativ viel befahrenen Straße Vor dem Isern (mit dem derzeit durch dortige Bautätigkeit erhöhtem Gefahrenpotenzial) und verläuft unter Vermeidung der besonders engen Straßenstelle in Höhe des Isernhauses weiter über den fußläufigen Weg an Gemeindehaus und Servatiuskirche vorbei über den Denkmals- und Marktplatz ins Dorf.

In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass der Weg über die Kirchstraße kein offizieller Schulweg ist, einfach deshalb, weil sich viele Verkehrsteilnehmer in der Praxis nicht an die dort vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Ebenso wenig gilt der fußläufige Weg, der an der Schul- und Gemeinschaftshalle durch die ehemaligen Höher Gärten zum nahen Wohngebiet in diesem Teil des Dorfes führt, nicht als offizieller Schulweg.

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