Deutliche Einschränkung

Dritter Bauabschnitt auf B 54 soll Anfang Juli beginnen

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Auf der Bundesstraße 54 in Bollwerk soll Anfang Juli Bauphase Nummer drei beginnen.

Kierspe - Auf deutliche Einschränkungen werden sich die Verkehrsteilnehmer im oberen Volmetal in den Sommerferien einstellen müssen.

Denn auf der Bundesstraße 54 in Bollwerk steht Bauabschnitt Nummer drei an, und dabei wird es, wie bereits in der ersten Bauphase, erneut zu einer Vollsperrung kommen.

Rückblick: Zunächst war im vergangenen Jahr zwischen Ende September und Ende November die Fahrbahndecke saniert worden. In der zweiten Bauphase von Anfang März bis Mitte Mai war die verbliebene Fahrbahnhälfte erneuert worden. Zudem war der Baustellenbereich über die Kreuzung B54/Hüttenberg erweitert worden, denn die Stadt ließ dort einen unter der B54 verlaufenden Kanal verlegen, um Platz für die Verlegung des Hamecke-Bachs zu schaffen.

Und um eben diese Bachverlegung geht es nun im dritten Bauabschnitt, der Anfang Juli beginnen wird.

Wie Michael Overmeyer, Pressesprecher des Landesbetriebes Straßen.NRW, auf MZ-Anfrage mitteilte, wird die Einrichtung der Verkehrsführung in der Zeit vom 4. Juli bis 8. Juli vorgenommen. Aufgrund der Vollsperrung wird für die Verkehrsteilnehmer eine Umleitung ausgeschildert, die über Kierspe-Dorf und die Landesstraße 528 nach Halver und über die L 892 nach Oberbrügge auf die B 54 führt. Zudem wird für den aus Richtung Lüdenscheid kommenden Verkehr, voraussichtlich am 9. Juli, an der Baustelle eine Ampelanlage installiert. Diese regelt den Abbiege-Verkehr auf die beziehungsweise von der Kreisstraße 25 (Hüttenberg, Berken).

In der Woche vom 11. bis 15. Juli soll dann, wie Michael Overmeyer erläutert, der Abbruch des alten Bachlaufes stattfinden. Der neue soll ab der darauffolgenden Woche erstellt werden. Bestehen wird er aus fünf Elementen: zwei Fundamente, zwei senkrechte Wände sowie eine Decke werden eine Form ähnlich eines umgedrehten, eckigen U bilden.

Wie Overmeyer erklärt stehen im Anschluss diverse Betonarbeiten an. Dann muss die Konstruktion trocknen, ehe schließlich eine Schutzschicht aufgebracht wird. Danach geht es an die Bauarbeiten auf der Straße selbst.

Insgesamt wird der dritte Bauabschnitt in Bollwerk wohl vier bis sechs Wochen, möglicherweise also die kompletten Sommerferien, in Anspruch nehmen.

Dass auf dem bereits erneuerten Straßenabschnitt bislang noch keine Markierung aufgebracht wurde, erklärt Michael Overmeyer wie folgt: „Damit die Markierung auch hält, muss erst der Bitumenfilm abgefahren sein.“

Das sei zwar mittlerweile der Fall, allerdings sei seitdem das Wetter zu schlecht gewesen.

Dies erklärt auch, warum die Baken in Bollwerk noch nicht entfernt wurden. „Bis die Markierung aufgebracht werden kann, bleiben die Baken noch stehen.“

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