Rönsahler informieren sich über Katzensprung-Festival

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Zur Vorbereitung auf das auf Gut Haarbecke steigende Katzensprung-Festival fand am Montagabend ein Gespräch in der Brennerei statt, bei dem Ordnungsamtsleiter Oliver Knuf (links) und interessierte Bürger von den Veranstaltern Christian Thimm (2. von rechts) und Tomasz Lachmann (rechts) entsprechend informiert wurden.

Kierspe - Geht es nach den Vorstellungen von Christian Thimm und Tomasz Lachmann, den Veranstaltern des Katzensprung-Festivals, so dürfte im Juli ein Hauch von Internationalität und künstlerischer und fast grenzenloser Freiheit über dem Geschehen auf Gut Haarbecke liegen.

Dort steigt – passend zur dann eben begonnenen Urlaubszeit – vom 15. bis einschließlich 17. Juli eine dreitägige Großveranstaltung der besonderen Art. Diese wird sich in Stil und Charakter von den bisherigen Events, die in der Vergangenheit auf dem weiträumigen Areal rund um den alten Gutshof stattgefunden haben, unterscheiden.

Das jedenfalls machten die Veranstalter des geplanten Festivals, das übrigens erstmals in dieser Form über die Bühne gehen soll, am Montagabend bei einem Vorab-Informationsgespräch für alle interessierten Rönsahler in der Historischen Brennerei deutlich.

Sollten sich die Erwartungen der Planer erfüllen, dann könnte das Event sogar zu einer festen und jährlich wiederholbaren Einrichtung werden. Eher einem glücklichen Zufall verdanke man die Entdeckung des ein wenig abseits vom „großen Weltgeschehen“ gelegenen Gut Haarbecke, das sich nach Einschätzung von Christian Thimm und Tomasz Lachmann als „geradezu ideal für ein solches bedeutendes und international beachtetes Event erweist“.

Der Name „Katzensprung“, so erfuhren es die anwesenden Bürger, komme laut der Organisatoren daher, dass der Veranstaltungsort mitten in Nordrhein-Westfalen liege und eben nur einen Katzensprung weit von der Rhein- Ruhr-Region entfernt und deshalb verkehrstechnisch günstig gelegen sei. Wobei die Initiatoren sogleich großen Wert darauf legten, jegliche Bedenken hinsichtlich einer erhöhten Verkehrsbelastung durch das Festival für das Dorf Rönsahl und sein Umfeld zu zerstreuen. Es sei verlässlich dafür gesorgt, dass die Festteilnehmer das Flugplatzgelände in Meinerzhagen ansteuern, dort parken und mittels Shuttlebus zum Ziel gelangen, hieß es dazu.

Festablauf mit Blick auf Auflagen des Ordnungsamtes

Diesbezüglich wie auch im Blick auf den Festablauf halte man sich zudem an die vom Ordnungsamt der Stadt Kierspe gemachten Auflagen, gerade im Hinblick auf Veranstaltungszeiten und Bühnenaufbau. Nach eigenen Angaben seien bereits 2200 Karten verkauft und man rechnen mit weiterer Nachfrage. Sicher nicht zu viel für das Gutsgelände, das bis zu 3500 Besucher aufnehmen darf. Inhaltlich steht Festival für alternative Musik, kulturelle Freiräume und Auseinandersetzungen mit kreativwirtschaftlichen Themen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermeidung von Müll.

„Drei Tage lang gibt es die ganze Bandbreite elektronischer Musik auf insgesamt vier Bühnen. Im Projektkontext findet sich ein Konglomerat aus erfahrenen Veranstaltern und international gut vernetzten Kulturschaffenden zusammen. Neben Tanzveranstaltungen gibt es auch Ausstellungen für und von jungen Künstlern. Zum Programm gehören Konzerte und Lesungen, ebenso wie ein familienfreundliches und auch für Kinder geeignetes Betätigungsfeld. Unsere Zielgruppe sind junge Menschen im Alter von 24 bis 35 Jahren, die fröhlich miteinander feiern wollen und Krawallbrüdern keine Chance geben“, heißt es seitens der Organisatoren.

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