Widerstand gegen Gewerbegebiet

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Etliche Diskussionsteilnehmer, darunter nicht nur betroffene Anlieger sondern auch Kommunalpolitiker, sprachen sich gegen ein Gewerbegebiet in Rönsahl aus.

Rönsahl - Ginge es nach dem Willen der rund 50 Bürger, die am Sonntagabend der Einladung zu einem Treffen am Servatiusweg in Rönsahl gefolgt waren, so wäre das geplante Gewerbegebietes Meienborn zwischen der Hauptstraße und dem Servatiusweg schon bald Geschichte.

Da die Einspruchsfrist in der jetzigen Planungsphase bereits am 25. Juli endet, sei nun Eile geboten, so wurde es den Besuchern der Aktion vermittelt.

Dass das Thema durchaus nicht nur die unmittelbaren Anwohner des Gebietes interessierte, wurde deutlich, da auch etliche Rönsahler, die weiter entfernt wohnen, und auch Kiersper zu der Veranstaltung gekommen waren. Darunter auch Kommunalpolitiker, die dank entsprechendem Hintergrundwissen mit zahlreichen Informationen und entsprechenden Ratschlägen dienen konnten.

Nach Einsichtnahme in die vorliegende Planung entwickelte sich eine rege Diskussion. Diese mündete in der generellen Ablehnung eines Gewerbegebietes in dieser nach Ansicht der Anwesenden ungeeigneten Stelle. So nannten die Rönsahler und Kiersper Belange des Naturschutzes, die Nutzung des Geländes als Naherholungsraum und die wirtschaftlichen Risiken für die Anwohner des Gebietes im Hinblick auf den Wert ihrer Grundstücke und Häuser.

Zudem laufe die gegenwärtige Planung dem allgemeinen Bestreben der Politik entgegen, den „Flächenfraß“ von wertvoller Landschaft generell zu reduzieren.

Die Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge gipfelte in der Hoffnung, dass viele stichhaltige Argumente gegen die bisherige Planung, die in diesen Tagen entsprechend fixiert und vorgetragen werden soll, einen Umdenkprozess bei den verantwortlichen Entscheidungsträgern einleiten und eventuell ins Auge gefasste weitere Protestaktionen seitens der betroffenen Bürger überflüssig machen.

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