Außergewöhnliche Disziplinen beim Sportfest

Teebeutel-Weitwurf und Ballschieben mit dem Kopf

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Der Teebeutel-Weitwurf war Bestandteil des sportlichen Wettkampfs der Freien Schule. Dabei musste der Teebeutel am Etikett gehalten und mit einer entschiedenen Kopfbewegung geschleudert werden.

Kierspe - Das Donnergrollen von Ferne machte wenig Eindruck auf die Schüler der Freien Schule. Und auch der mitunter starke Regen hinderte die Kinder der Jahrgänge 1 bis 10 nicht daran, ihr Spiel- und Sportfest zu feiern. In außergewöhnlichen Disziplinen und in jahrgangsübergreifenden Gruppen gingen die Mädchen und Jungen an den Start.

„Die Wettkämpfe sind an die leichtathletischen Disziplinen Laufen, Springen und Werfen angelehnt“, erklärte Lehrerin Marion Komoletz. Doch teilweise wurden diese sehr eigenwillig interpretiert, was aber den sportlichen Einsatz nicht minderte, den Spaß aber sicher deutlich verstärkte.

Deutlich wurde die Abweichung beispielsweise an der Station, an der es darum ging einen Teebeutel am Etikett mit den Zähnen zu halten und dann mit viel Schwung möglichst weit zu schleudern. Die Ergebnisse lagen – oft zum Erstaunen der „Athleten“ – zwischen wenigen Zentimetern und einigen Metern.

Komoletz: „Wichtig ist uns, dass wir in jedem Jahr etwas Neues anbieten.“ Und so wurde auf der Fläche, auf der im vergangenen Jahr noch zwei aneinandergefesselte Wettkämpfer einen Hürdenlauf absolvieren mussten, in diesem Jahr der Ball geschoben. Ein Schüler musste – an den Beinen gehalten – auf den Händen laufen und einen Ball mit dem Kopf schieben. Da erschien der Medizinballweitwurf bereits recht konventionell.

Doch auch dort trat nicht der Schüler mit den besten Chancen an, sondern alle Gruppenmitglieder, die aus allen der jahrgangsübergreifenden Klassen stammten, durften werfen. Letztlich wolle man damit das „Wir-Gefühl“ stärken, erklärte Komoletz. Ein Konzept das aufging. Die Teilnehmer hatten sichtlich Spaß, auch dann, wenn Kleider gewechselt und Ringe geworfen werden mussten. 

Im Saal der Schule stand eine ganz und gar nicht sportliche Aufgabe auf dem Programm. Dort hielten die Schüler Becher ganz dicht unter die Nase, um die verdeckten und damit nicht zu sehenden Inhaltsstoffe zu erriechen – wenig anstrengend, aber trotzdem für die Teilnehmer spannend.

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