Pläne für Bereich Tannenbaum werden konkret

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An der Kreuzung Kölner Straße und Volmestraße soll laut den Plänen von Straßen.NRW ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 40 Metern entstehen.

Kierspe - Nachdem Straßen.NRW festgestellt hat, dass der Zustand der Volmebrücke, über die die Kölner Straße verläuft, den zukünftigen Anforderungen durch den Schwerlastverkehr nicht mehr genügen wird, stellt der Landesbetrieb nun erste konkrete Pläne für die Umbaumaßnahme des Bereichs Tannenbaum, vom Kreuzungsbereich Volmestraße B 54 und Kölner Straße B 237 bis zum Eisenbahnviadukt, vor.

Die Verantwortlichen bei der Stadt Kierspe sehen sich damit vor neue Herausforderungen gestellt, wie Stadtplaner Rainer Schürmann am Dienstagabend im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung erklärte. „Laut des Landesbetriebes hat das Projekt höchste Priorität und soll in fünf bis sieben Jahren realisiert werden“, sagte Schürmann.

Nach Gesprächen mit dem Landesbetrieb erfuhr die Stadtverwaltung damals, dass im Zuge des Brückenbaus auch eine sogenannte Neutrassierung der Kölner Straße ab dem Viadukt bis zur Kreuzung Tannenbaum notwendig sei. Im Zuge dessen müssen auch dort befindliche Gebäude – von der Kreuzung aus kommend auf der linken Seite – abgerissen werden. Hierzu stellte Schürmann klar: „Straßen.NRW hat eigene Instrumente zur Umsetzung der Pläne. Dabei ist auch eine Enteignung der Hausbesitzer möglich. Doch wir als Stadt wollen nicht mit dem eisernen Besen vorgehen, sondern streben eine Einigung mit den Eigentümern an.“

Im Gegensatz zum ersten Entwurf ergebe sich für Schürmann und seine Mitarbeiter bei der von Straßen.NRW geplanten neuen Führung der Kölner Straße das Problem, die Fläche zwischen dem Volme-Freizeitpark und der Bundesstraße komplett zu gestalten und die Wehestraße anzubinden. „Es werden Restflächen übrig bleiben, die in den Verantwortungsbereich der Stadt fallen. Eine mögliche Planung sieht unter anderem vor, den Park bis an die Straße heranzuziehen.“ Die vorgeschlagene Alternative: Parkplätze für die Besucher des Freizeitgeländes und für Lkw. Auch für die Fläche, auf der die „alte“ Kölner Straße verläuft, gebe es noch keine konkreten Pläne, erklärt Schürmann: „Hier müssen gestalterische Ideen her.“

Neues auch zum Thema „Kreisel“: Der geplante neue Kreisverkehr an der B 237/ B 54 wird, so plant es der Landesbetrieb, einen Durchmesser von 40 Metern haben, der Verkehr wird an drei Armen ausfahren können und es sollen an allen Seiten Gehwege entstehen. Trotz aller Hürden bat Rainer Schürmann die Ausschussmitglieder darum, dem Rat eine Aufstellung eines Bebauungsplans zu empfehlen. Die Politiker folgten der Bitte des Stadtplaners und stimmten ohne Gegenstimmen der entsprechenden Vorlage zu.

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