Ansturm auf Basar: Schlange reicht fast bis zum Hallenbad

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Auch jede Menge Spiele und Bücher gab es beim Basar am Samstag.

Kierspe - Die Mütter und Väter bildeten eine Schlange, die von der Eingangstür zum PZ der Gesamtschule bis fast zum Hallenbad reichte.

Sie warteten geduldig auf den Einlass zum Herbstbasar für Kinderkleidung, den erneut die evangelische Kirchengemeinde veranstaltete.

Derweil hatten die 70 freiwilligen Helfer im PZ noch alle Hände voll zu tun. Um 9 Uhr war es dann soweit: Alle hatten ihren Platz eingenommen und die Tür wurde geöffnet.

Erstaunlich geordnet, ohne Drängeln und Schubsen, verteilten sich nun die Kunden im PZ. Dort lag auf langen Tischen Kleidung für die größeren Kinder aus. Textilien für die kleineren Kinder ab dem Babyalter gab es in der Mensa. Groß war der Andrang auch beim Kinderspielzeug, den Fahrrädern und bei den Kinderwagen.

725 Ausgabenummern waren für den Basar in der Gesamtschule angenommen worden, und zu jeder konnten maximal 32 Teile eingereicht werden. Doch nicht alle Verkäufer nutzten die Möglichkeit, so viele Artikel anzubieten.

Für die ehrenamtlichen Helfer steht bei den Basaren regelmäßig reichlich Arbeit an. Im Vorfeld werden die Nummern für die Verkäufer herausgegeben, die Nummernzettel müssen kopiert werden. Am Freitag werden die Artikel angenommen und am Samstag selbst sind die Helfer dann von 8.30 bis 17 Uhr vor Ort. Insgesamt ist jeder mehr als 20 Stunden für den Basar im Einsatz.

„Als kleines Dankeschön dürfen dann auch die Mithelfer im Vorhinein die Sachen sichten und etwas kaufen“, informierte Karin Turck. Die Helfer kommen aus ganz Kierspe. Einige sind ebenfalls in den Kirchengemeinden aktiv, andere sind politisch engagiert, auch aus Migrantenfamilien sind Helfer dabei. Unterstützt wurde das Basar-Team auch in diesem Jahr wieder von Ulrich Winterhoff vom Winterhoff-it-Service in Meinerzhagen, der für die Abrechnungen erneut kostenlos die Computer zur Verfügung gestellt hat.

Nicht alle Waren werden von den Verkäufern am Samstagnachmittag wieder abgeholt. Die übrig gebliebenen Artikel werden in der Garage von Karin Turck untergebracht, dort von ihr gesichtet und an Flüchtlinge weitergegeben, wenn es sich noch lohnt.

Der Erlös aus dem Basar geht in diesem Jahr zu einem Drittel an Partnerorganisationen im Ausland und bleibt zu zwei Dritteln in Kierspe.

2017 geht Karin Turck in ihr zehntes Jahr als Organisatorin des jeweils im Frühjahr und im Herbst stattfindenden Basars. Für den nächsten laufen die Planungen im Team bereits, er wird im März stattfinden.

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