Vor dem Isern: Mit dem Bau der Häuser kann im Frühjahr begonnen werden

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In drei bis vier Wochen soll der Abriss des ehemaligen Schulgebäudes, in dem zuletzt die Märkischen Werkstätten untergebracht waren, abgeschlossen sein.

Kierspe - In drei bis vier Wochen – so zumindest schätzt es der Architekt, der das Baugebiet Vor dem Isern betreut – wird von dem alten Schulgebäude, in dem zuletzt die Märkischen Werkstätten untergebracht waren, nichts mehr zu sehen sein.

Im kommenden Frühjahr könnte bereits mit dem Bau von Einfamilienhäusern begonnen werden. Eine geplante Straße zwischen Kreisstraße und Vor dem Isern wird es erst einmal nicht geben. Das Dach ist zum Teil schon abgedeckt und Fenster wurden bereits ausgebaut. Langsam aber sicher verschwindet das alte Schulgebäude an der Straße Vor dem Isern in Rönsahl, um Platz zu machen für ein neues kleines Baugebiet, auf dem bis zu zehn Einfamilienhäuser Platz finden sollen.

Das Johanneswerk hatte es nicht leicht, einen Käufer für das Gelände zu finden und mehrere Jahre gesucht – doch das ist nun gelungen. Ein Investor aus Winterberg – die GMWG-ProjektentwicklungsGesellschaft – hat das Gelände gekauft und den Architekten Ulrich Rechenberger aus Morsbach mit der Vermarktung beauftragt. „Auch wenn grundsätzlich individuelles Bauen erlaubt ist, streben wir schon ein einheitlich wirkendes Konzept für die Fläche an“, erklärt Rechenberger.

So könnte das Gelände Vor dem Isern bebaut werden.

Bereits auf der „Bautafel“ ist zu erkennen, dass auf Grundstücken mit einer Größe zwischen 450 und 750 Quadratmetern unterschiedliche Bebauungen möglich sind. Rechenberger: „Der Trend geht seit einigen Jahren immer mehr zum barrierefreien Wohnen. So zu bauen, ist dort ohne Weiteres möglich.“ Er spricht gar von einer gewissen Zentrumsnähe und einer Geländestruktur, die diese Bebauung gut zuließe. Zum Quadratmeterpreis wollte sich der Architekt nicht äußern. Nach Redaktionsinformationen soll dieser aber rund 110 Euro betragen.

Erschlossen werden die Grundstücke über die beiden bestehenden Straßen. Für einen Verbindungsweg zwischen Kreisstraße und Vor dem Isern – zwischen Grundschule und dem ehemaligen Werkstättengelände – gebe es zwar eine Planung, aber noch keine konkreten Pläne, dass dieser auch gebaut wird. Stadtplaner Rainer Schürmann: „Dieser Weg würde errichtet, wenn auch westlich der Straße Vor dem Isern gebaut würde.“ Doch dort sei derzeit keine Bautätigkeit in Sicht.

Unklar ist derzeit noch die Nutzung der zuletzt gebauten „Werkstatthalle“, die sich in der Nähe des Grundschulgeländes befindet und nicht abgerissen werden soll. Geklärt ist jedoch die Parkplatzsituation. Anwohner und Sporthallenbenutzer belegen derzeit noch gerne die Plätze, die früher den Mitarbeiter der Werkstätten vorbehalten waren. Architekt Rechenberger teilt mit, dass es dort auch zukünftig Parkflächen geben werde.

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