Villa Wippermann: Arbeiten schreiten voran

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Mit einem Kran wurden die Teile der Spindeltreppe und das über zehn Meter lange Stahlrohr auf das Grundstück der Villa Wippermann gehoben. Von der Straße ging es über die Bäume hinweg – mit Seilen kontrollierten die Arbeiter den Weg des Rohres.

Halver - Die Sanierungsarbeiten an der Villa Wippermann, die mit Mitteln der Regionale 2013 bezuschusst werden, schreiten voran: Als eine der letzten baulichen Maßnahmen wurde gestern eine Spindeltreppe als Fluchtweg im Außenbereich der Villa angebracht.

Über zehn Meter hoch reicht die Treppe vom Boden bis an das oberste Fenster der Villa. Die Besonderheit: Die Treppe wird nicht an der Fassade des Gebäudes befestigt, sondern steht frei.

„Das Rohr, um das die Stufen und Podeste der Treppe laufen, wird auf Stahlfüßen im Boden verankert“, erklärte Peter Knuth, Geschäftsführer der Halveraner Firma Bolte und Knuth Stahl- und Metallbau GmbH, die von der Stadt Halver mit den Arbeiten betraut wurde. Die Fassade selbst sei nicht griffig genug, um einen stabilen Anbau gewährleisten zu können. Der Stahl des Rohres ist 16 Millimeter dick und das Rohr hat einen Durchmesser von 326 Millimeter.

Es wird auf einem Verankerungskorb angebracht, der zuvor ins Fundament eingelassen wurde. „Das ist Millimeterarbeit“, betonte Knuth und ergänzte: „Wenn die Säule nicht parallel zur Fassade steht, passt der ganze Anbau nicht mehr.“

Im Innenbereich der Villa finden derzeit noch Malerarbeiten, Feininstallationen sowie das Verlegen der Fußböden statt. „Durch das Grobe sind wir durch“, sagte Michael Schmidt, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen der Stadt Halver. „Wir planen die Schlüsselübergabe an den Heimatverein gegen Ende des Jahres“, sagte Schmidt weiter.

Dieser wird dort ein Heimatmuseum einrichten. Im Untergeschoss der Villa entsteht ein soziokulturelles Zentrum, wo Räume für verschiedene Angebote wie Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte angemietet werden können.

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