Summerfest startet um 12 Uhr im Rathauspark

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Mehr als 100 Besucher werden beim Summerfest erwartet.

Halver - Nach langer Vorbereitung ist die Wartezeit am Samstag vorbei. Um 12 Uhr fällt der Startschuss für das 3. Hardcore Help Foundation Summerfest im Rathauspark. Zehn Stunden lang sorgen 15 Künstler aus Europa und Australien auf zwei Bühnen für internationales Flair.

Neben der Versorgung durch einen rein veganen Caterer warten auf die Besucher eine Tombola und die Möglichkeit, sich über die Projekte der Hardcore Help Foundation bei der Flüchtlings- und Obdachlosenarbeit sowie den Aktionen in Kenia zu informieren.

Als Vorgeschmack stellt der Allgemeine Anzeiger die Musiker vor, die am Samstag auftreten. Zum Abschluss der Serie geht es um vier Bands und Künstler, die sich aus allen Ecken Deutschlands nach Halver aufmachen.

Idle Class kommen aus Münster.

Aus Münster finden die fünf Rocker von Idle Class den Weg in den Rathauspark. Die 2012 gegründete Band reist mit einer Melodie-Punk-Mischung mit Texten, in denen sie die Gefühlslage ihrer Generation wiedergeben wollen, nach Halver. Auch wenn sich die Ausrichtung der Lieder im Laufe der Zeit durchaus etwas verlangsamt hat, wissen die fünf Musiker weiterhin, gerade bei Liveauftritten, mit druckvollen Vorstellungen zu überzeugen.

Ein Beispiel für die vorhandene Vielseitigkeit im Punkgenre ist nicht zuletzt mit „Of Glass and Paper“ eines der jüngsten Werke der Band.

Irgendwo zwischen leise und laut

Irgendwo zwischen leise und laut sowie zwischen Zuversicht und Verzweiflung beschreiben sich December Youth.

Die Düsseldorfer Formation hat sich seit ihrer Gründung 2014 weiterentwickelt und sich mit ihrer Mischung aus Post-Hardcore mit Einflüssen des Punk und Post-Rock etabliert. Seit ihrem ersten Album „Relive“ im Frühjahr 2015 haben sich die fünf Musiker, die mehrfach im AJZ in Lüdenscheid auftraten und kürzlich erst von einer Konzerteise aus Polen zurückgekehrt sind, auf zahlreichen Bühnen einen Namen gemacht.

Eine gewichtige Rolle spielt bei December Youth auch die Botschaft hinter den Liedern. So erzählt die EP „Night Train Talks“ in drei Stücken eine zusammenhängende Geschichte von nächtlichen Begegnungen in einer Bahn. Auch sonst beschäftigen sich viele Stücke mit sozialkritischen Themen, deren Hinterfragung und Reflexion.

Alleine auf der Bühne zuhause ist derweil Singer/Songwriter Pinky Swear, der ab 17.10 Uhr den ersten Auftritt des Tages auf der kleinen Bühne hat.

Ein Spätstarter aus Frankfurt

Der Stil des Frankfurters, der erst vor drei Jahren begann, Gitarre zu spielen und im Vorjahr sein Debütalbum „My Heart on the Line“ veröffentlichte, ist beeinflusst von der Pop-Punkmusik der 2000-er Jahre und Emo-Musik der 1990-er.

Seine Texte beziehen sich weitestgehend auf Erfahrungen aus dem eigenen Leben und deren Aufarbeitung und waren bislang eher auf kleineren Touren in Deutschland zu hören.

Komplettiert wird das Line-Up durch die Band Empowerment. Die Formation aus Stuttgart beschreibt sich als Band, die es anders machen will als der große Rest. Dabei setzen Empowerment auf eine Hardcorepunk-Mischung, die sich mehr im Hardcore wiederfindet.

Gespickt mit Einflüssen der Hardcoremusik der amerikanischen Ostküste der 1990-er Jahre bestimmen Tempo, harte Gitarrenriffs und laute Schlagzeuge das Geschehen.

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