Minigolf in der Helle: Umbau mit Hindernissen

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Halver - Die Arbeiten an der geplanten Indoor-Minigolfanlage in der Helle schreiten weiter voran. Der Umbau ist jedoch mit Hindernissen verbunden.

„Wir warten weiter auf die Genehmigung der Nutzungsänderung durch den Märkischen Kreis“, sagt Klaus Zeisler, 1. Vorsitzender des Sterngolfclubs Halver, der die Arbeiten mit einigen Vereinskameraden und Handwerkern verschiedener Gewerke vorantreibt.

Ob und wann das „Ok“ des Kreises kommt, steht derzeit nicht fest. Die fehlende Genehmigung bewirkt, dass derzeit keine größeren baulichen Veränderungen erlaubt sind. Neue Türen können nicht eingebaut, Wände dürfen nicht hochgezogen oder eingerissen werden. „Wir haben bisher 5000 Euro investiert“, sagt Zeisler.

Neue Elektrik von MK-Elektrotechnik

Die Umrüstung der Elektrik ist von den Auflagen nicht betroffen. Mitarbeiter von MK-Elektrotechnik verlegten in dieser Woche neue Kabel und setzten an jeder der geplanten 18 Bahnen Steckdosen-Eingänge. Außerdem werden in den nächsten Tagen Fluchtweg-Beleuchtungen und eine Lichtanlage in den Toilettenräumen installiert.

Möbel schon da

30 Stühle und fünf Tische hat der SSC Halver gekauft, um später den Thekenbereich gemütlich zu gestalten. Noch lagern die Möbel in einem Raum hinter dem Thekenbereich. Ebenso einige Stahlrahmen: Diese Stahlrahmen sind Mittelstücke der 18 Bahnen, die später auf der Fläche stehen sollen. „Bei den anderen Stahlrahmen handelt es sich um Anfangs- und Endstücke. Sie sind jeweils fünf Meter lang und werden gerade zwischengelagert, weil sie zu lang sind und sie nicht durch den Eingang passen.“

Ohne Notausgang keine Bahnen

Das Dilemma: Ohne genehmigte Nutzungsänderung darf der geplante Notausgang, für den ein Teil einer Wand eingerissen werden muss, nicht eingerichtet werden. Und genau durch diesen Notausgang sollen die Rahmen ins Gebäude gebracht werden. Soll heißen: Kein Notausgang, keine Rahmen und somit keine Bahnen. Zumindest die Platten, über die die Bälle einmal rollen sollen, liegen schon parat, sind geschliffen und lackiert.

Wasserschaden ein "Fall für die Versicherung" 

Bis es ans Einrichten des Thekenbereichs geht, ist noch viel zu tun: Ein Nadelfilzboden soll verlegt, die Wände sollen gestrichen und energiesparende LED-Lampen installiert werden.

Da fällt der Wasserschaden, verursacht durch ein undichtes Abflussrohr, kaum ins Gewicht. „Ein Fall für die Versicherung“, sagt Zeisler, der hofft, dass diese Baustelle schnell erledigt ist. Vielleicht sogar schon, wenn er von der Deutschen Meisterschaft, die am 22. Juni beginnt, zurückgekehrt ist.

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