Stadt und Polizei ziehen Kirmes-Bilanz

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Am späten Montagabend endete die 372. Kirmes mit einem spektakulären Feuerwerk. Vier Tage lang strömten Tausende Besucher in die Halveraner Innenstadt, um beim Spektakel dabei zu sein.

Halver - „Es war eine gelungene Veranstaltung und der Wettergott war uns mehr als wohlgesonnen“, sagt Lutz Eicker, Fachbereichsleiter Bürgerdienste der Stadt Halver, über die Kirmes, die am Montag nach vier Tagen Programm zu Ende ging.

Einige Schausteller hätten im Gespräch mit ihm signalisiert, dass der Umsatz gut gewesen sei. Andere wiederum hätten weniger Geld eingenommen als im Vorjahr, sagt Eicker. „Die Herausforderung bei der Planung und Umsetzung war in diesem Jahr der Zwangspunkt am Kulturbahnhof“, sagt Eicker. Denn wegen der umfangreichen Baumaßnahmen rund um den Kulturbahnhof blieb die Fläche hinter dem Fahrgeschäft „Rocket“ ungenutzt. „Ich denke, dass wir das sehr gut gelöst haben. Die Stelle war zusammen mit dem Fahrgeschäft ,1001 Nacht’ ein Anziehungspunkt.“

Monatelange Vorbereitungen

Bei der Planung und Umsetzung unter erschwerten Bedingungen kam den Organisatoren, neben Eicker waren das dessen Kollegin Larissa Arnold und Hans-Peter Moch, Geschäftsführer des Fanfarencorps Landsknechte Halver, Ulrich Volz entgegen. Volz, ehemaliger Geschäftsführer von Jung, Boucke, stellte zwei Parkflächen für die Wohn- und Campingwagen der Schausteller zur Verfügung, die sonst immer auf der freien Fläche am Kulturbahnhof gestanden hatten. „Das Entgegenkommen von Herrn Volz möchte ich nochmals ausdrücklich loben“, sagt Eicker.

Für Eicker und dessen Kollegen hatten die Vorbereitungen schon vor Weihnachten begonnen: „Da handeln wir die Verträge mit den großen Fahrgeschäften aus. Vier Wochen vor Beginn geht es dann richtig rund. Es ist immer anstrengend, aber wir machen es gerne.“

Weniger Einsätze als erwartet

Gerne dürften die Polizisten der Polizeiwache Halver auch auf die Anzahl der Zwischenfälle geschaut haben, die sich während der Großveranstaltung ereigneten. „Dafür, dass die Halveraner Kirmes so groß ist, vier Tage andauert und sich viele Menschen hier tummeln, war es recht ruhig“, sagt Hauptkommissar Andreas Schulze. Neun Strafanzeigen, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, drei in Gewahrsamnahmen und 53 Platzverweise lautet die Bilanz nach vier Tagen. Ein betrunkener Pöbler, der einem Platzverweis nicht nachkam und anschließend weiter pöbelnd zur Wache geführt wurde, sei noch der größte Störenfried gewesen. „Das war weniger als wir erwartet haben und gut für uns.“

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