Projekttage am AFG: Reiterhof statt Klassenzimmer

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Schulleiter Paul Meurer, Sandra Rademacher (Mitte) und Sonja Conrad vereinbarten die Zusammenarbeit. Und Julia, Lisa und Nele freuen sich schon tüchtig.

Halver - Es ist eine ungewöhnliche Kooperation, eine, die Mädchenherzen höher schlagen lässt: Das Anne-Frank-Gymnasium hat mit dem Islandpferdehof Herberge bei Schalksmühle eine Zusammenarbeit vereinbart.

Zwölf Schülerinnen aus den fünften Klassen werden sich – zunächst im Rahmen eines Projekts – drei Tage lang mit den Kleinpferden beschäftigen. Reiten, putzen, striegeln streicheln – das ganze Programm. Im Idealfall entsteht daraus ein dauerhaftes Projekt, das dann als AG weitergeführt würde, so der Plan.

Hinter der Vereinbarung stehen im Wesentlichen Sandra Rademacher, die am AFG Sport und Mathematik unterrichtet und selbst reitet, sowie Sonja Conrad, Trainerin und Reitpädagogin im Familienbetrieb Herberge.

Meurer: "Das gibt es nicht an vielen Schulen"

Auf zwölf Kinder ist die Teilnehmerzahl des Projekts begrenzt. Vom 4. bis zum 6. Juli können sie sich ganz den Pferden widmen. Das klappt allerdings nur, weil das Projekt vormittags läuft. Im Nachmittagsbereich stoße sie mit zurzeit 140 Schülerinnen an die Grenze der Kapazität, sagt Sonja Conrad über den Reiterhof mit 27 Pferden. „Das gibt es nicht an vielen Schulen“, freuen sich bereits Schulleiter Paul Meurer und Sandra Rademacher auf die Zusammenarbeit, in der nicht nur die reiterischen Aspekte vermittelt werden sollen.

Es geht auch um Sozialverhalten, Kommunikation bei der gemeinsamen Arbeit im Stall und nicht zuletzt einen Ausgleich zum anstrengenden Schultag, wie es in der Kooperationsvereinbarung niedergelegt ist.

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