Aufatmen beim SSC: Die Nutzungsänderung ist da

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Halver - Nach langem Warten ist es endlich soweit: Die Nutzungsänderung für die Indoor-Minigolfanlage in der Helle liegt dem SSC Halver vor – jetzt können die entscheidenden Arbeiten erledigt werden.

Eine Bedingung für die Genehmigung der Nutzungsänderung war, den Eingang vom Bächterhof zum Berliner Platz zu verlegen. Der dafür nötige Wand-Durchbruch wurde am Dienstag vergangener Woche eingezogen. Nach Fertigstellung der Malerarbeiten im Innern des Gebäudes können die massiven und 6,25 Meter langen Stahlrahmen ins Gebäude verfrachtet werden. Weil der momentane Eingang zu schmal ist, musste der Club die Stahlrahmen bislang zwischenlagern.

Bevor die Rahmen vom Berliner Platz aus ins Innere gehievt werden können, muss zudem der sogenannte Nadelfilzboden auf der rund 350 Quadratmeter großen Spielfläche verlegt sein. Die Arbeiten dafür sollen am 12. September beginnen. „Alle vorbereitenden Baumaßnahmen müssen abgeschlossen sein, bevor wir die Rahmen ins Gebäude transportieren und mit den Bahnplatten verbinden“, sagt Klaus Zeisler, 1. Vorsitzender des SSC.

Ein "spannender Transport"

Was ebenfalls noch fehlt: Eine Treppe, über die die künftigen Besucher die Indoor-Minigolfanlage betreten werden. Das Fundament ist zum Teil schon gegossen, die Rahmen werden aber erstmal ohne Treppe ins Innere gehievt. „Das wird noch spannend“, kündigt Zeisler an. Schreiten die Arbeiten wie geplant voran, dann könnte der Eröffnungstermin Mitte Oktober eingehalten werden. Anfang November soll das erste offizielle Turnier in der Anlage in der Helle stattfinden.

Lob an die Handwerker

Der 1. Vorsitzende lobt die gute Zusammenarbeit mit den heimischen Handwerksbetrieben: Reikowski Innenausbau, Heizungs- und Lüftungsbau Rademacher, MK Elektrotechnik, dem Bauunternehmen Behnke-Schoos, Fenstertechnik Eversberg, Stahl- und Metallbau Bolte & Knuth und dem Malerbetrieb Dreschel. „Die haben alle termingerecht gearbeitet und das alles top gemacht.“

Nicht nur Handwerker-Profis, sondern auch ehrenamtliche Helfer des SSC haben das Bauprojekt weit vorangetrieben: „Wir haben alle Bahnenplatten geschliffen, gestrichen und, wo es nötig war, auch gespachtelt.“ Einfache Streicharbeiten erledigen die Clubmitglieder ebenfalls in Eigenregie. Man vollende derzeit nur noch die, wie Zeisler sie nennt, „Schön-Arbeiten“.

"Pingvin-Minigolfworld"

Die Investitionen liegen für den SSC in einer Höhe von voraussichtlich 25 000 bis 30 000 Euro. Einige Sponsoren hat der Club laut Zeisler schon gefunden, darunter auch den Minigolfbälle-Hersteller Pingvin, der Namensträger der Anlage – „Pingvin-Minigolfworld“ – wird und vor Ort Bälle zum Verkauf anbietet. Wer das Vorhaben unterstützen möchte, kann sich bei Klaus Zeisler unter 02353 / 10 442 oder 0176 / 96 90 42 86 melden.

Nach Zweifeln kommt die Zuversicht

Manch schlaflose Nacht, die bis vor Kurzem fehlende Nutzungsänderung und täglich bis zu zwölf Stunden auf der Baustelle haben bei Zeisler Spuren hinterlassen: „Zwischendurch dachte ich, dass ich das nicht nochmal auf mich nehmen würde. Doch jetzt bin ich mir sicher, dass wir das alles packen werden“, sagt er voller Zuversicht.

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