Susannenhöhe: Unterkunft vor Umbau

+

Halver - Die Notunterkunft für Flüchtlinge an der Susannenhöhe wird voraussichtlich Anfang Juni 2016 der Vergangenheit angehören. Dann läuft die Einrichtung vereinbarungsgemäß aus.

Seit September 2015 durchliefen Hunderte Menschen die provisorische Unterbringung in den Räumen der früheren Förderschule des Märkischen Kreises. Zunächst in Regie des Märkischen Kreises, später in der Verantwortung der Stadt Halver, lebten bis zu 150 Menschen gleichzeitig dort. Bereits seit dem 6. Mai 2016 stehen die Räume leer. Die Asylbewerber wurden verteilt auf andere Aufnahmeeinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen, unter anderem in Düsseldorf, erläutert auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers Dirk Werdelmann vom Ordnungsamt der Stadt Halver.

Kein Interesse von Seiten des Landes

Die Stadt hatte gegenüber dem Land Interesse bekundet, die Unterkunft auch über das Monatsende hinaus zu betreiben. Das Erfordernis ist aber offenbar nicht mehr gegeben. Hintergrund ist, dass die Zahl der Flüchtlinge an der Susannenhöhe auf das Halveraner Aufnahmekontingent angerechnet worden war. Damit muss die Stadt nun schrittweise Plätze für zugewiesene Flüchtlinge in gleicher Höhe schaffen.

Raum für 60 Menschen

Dafür wird auch weiter die Susannenhöhe benötigt. Die Räume sollen so hergerichtet werden, dass sie Platz für 50 bis 60 Menschen bieten, die dann längerfristig während ihres Asylverfahrens in der Stadt bleiben. Die Sporthalle, die während der Fremdnutzung nicht mehr zur Verfügung stand, ist dann wieder frei für Sportvereine.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare